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KNIFELADDER - Music/ Concrete

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Artist KNIFELADDER
Title Music/ Concrete
Homepage KNIFELADDER
Label COLD MEAT INDUSTRY
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ROME bei Trisol, ARCANA bei Kalinkaland, ORDO ROSARIUS EQUILIBRIO nicht mehr exklusiv – die Cold Meat-Familie bzw. der erfolgreiche Teil dieser erodierte in jüngster Zeit merklich. Neue, wegweisende oder zumindest herausragende Veröffentlichungen sind im aktuellen Programm von CMI Mangelware. Gerade in Anbetracht dieser traurigen Tatsache erfreut das neue KNIFELDADDER-Album „Music/ Concrete“ ungemein. In meinen Augen legen John Murphy (SPK, THE ASSOCIATES, LAST DOMINION LOST, DOGS BLOOD ORDER), Hunter Barr (ALTERED STATES, NAEVUS) und Andrew Trail (INERTIA) nicht nur ihr bisher dichtestes Album, sondern auch eine der besten Post-Industrial-Veröffentlichungen der letzten Jahre vor.

„Music/ Concrete“ ist größtenteils handgemacht, Synthesizer nur mit größtem Bedacht eingesetzt. Das Resultat ist ein organischer Sound, wie man ihn von frühen TEST DEPARTMENT-Werken (z.B. „The Unacceptable Face Of Freedom) oder COIL („Scatology“) kennt. Auch wenn die Machart an sich nicht innovativ ist, sind Produktion und Arrangement zeitgemäß. Schwankend zwischen Tribal („Eden Falls“, „You Don´t Own It“) und psychedelisch-angehauchtem, ungemein treibendem Old-School-Industrial („Cut Und Run“) und sogar lärmig unterlegter Apocalyptic/ Weird Folk (das grandiose „All For The Culling“ oder das an WOVEN HAND gemahnende „Come“) Tracks, präsentieren sich KNIFELADDER deutlich facettenreicher als auf den Vorgängern. Gleichzeitig kommen die Herren Murphy, Barr und Trail endlich auf den Punkt.

Freitag kam „Music / Concrete“ bei mir an, seitdem habe ich es bereits gefühlte 10000 Mal gehört. Eine Platte, die in das Regal jedes Industrial-Fans gehört. „Music/ Concrete“ ist einfach geil.

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