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KORN - Korn III – Remember Who You Are

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Artist KORN
Title Korn III – Remember Who You Are
Homepage KORN
Label ROADRUNNER RECORDS
Leserbewertung
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6.3/10 (3 Bewertungen)

OK, eigentlich hatten alle die Nu Metal-Vorreiter KORN schon längst abgeschrieben, die letzten beiden Alben gingen gar nicht mehr, nicht mal mit Wohlwollen. Was sich natürlich auch sofort in den schwachen Verkäufen niederschlug. Nun rudert man also wieder zurück, wie uns der Titel suggerieren will. Ross Robinson ist als Producer zurück, alles wirkt auf die erfolgreiche Frühphase der Band getrimmt. Was aber nicht mal eben so geht. Die Härte und das pumpende typische KORN-Riffing sind zwar wieder da, das macht aber noch lange keine tollen Songs.

Geht der Opener „Oildale (Leave Me Alone)“ noch als halbwegs brauchbarer Hit durch, so klingt man beim recht schnellen „Pop a Pill“ schon arg gewollt konstruiert. Immer noch besser als die letzten Alben zusammen, dennoch Lichtjahre von früheren Großtaten entfernt! „Fear is a Place to Live“ ist offensichtlich bei sich selbst geklaut, zündet aber höchstens bei gestylten Emo-Kiddies, die morgen PINK hören und nächste Woche SONIC SYNDICATE. Austauschbarer Plastik-Mist halt. Das ist einfach nur schwach von einer DER innovativen Gründer-Bands des neuen harten Sounds. Das Riff von „Move On“ kennt man schon von früheren Alben, immer schön nach Schema F. 1-2 Millionen Scheiben kann man ja eh jedes Mal absetzen, von daher ist die Rente gesichert, Qualität ist dabei nebensächlich. Mit diesem gesicherten Einkommen kann sich der ach so leidende und geplagte Mr. Davis schön therapieren lassen… oder wie wär’s zur Abwechslung mal wieder mit einem starken Album? Ich glaub nicht mehr dran.

Keiner der Songs drängt sich als nachhaltig auf und auch wenn „Korn III“ etwas besser als seine Vorgänger ist, so muss man dennoch von einer erneuten Enttäuschung sprechen!

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