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KOSMIC HORRÖR - Zarkov Protocols Vol. II

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Artist KOSMIC HORRÖR
Title Zarkov Protocols Vol. II
Homepage KOSMIC HORRÖR
Label TOOLBOX RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Nach dem ersten klingonischen Rockalbum „Zarkov Protocols Vol. I“, das 2005 die terrestrischen Plattenläden erreichte, legen KOSMIC HORRÖR jetzt die Fortsetzung der Geschichte des terranischen Wissenschaftlers nach, der ausgezogen war, die Klingonen zu erforschen. Wer hier nur (Weltraum-)Bahnhof versteht, ist vermutlich kein Sci-Fi-Fan und auch in Sachen Star Trek und Raumschiff Enterprise nicht sonderlich bewandert.

Das bin ich übrigens auch nicht und entsprechend skeptisch war ich beim ersten Hören des zweiten Werkes der KOSMIC-HORRÖR-Trilogie, hinter der die beiden Produzenten und Musiker Christian Kuhlmey (alias QeL) und Mathis Richter-Reichhelm (alias BischofB) stecken, die sich mit den Kollegen Christian Kumpe (Zarkov), Michael Postmann (Mortok) und Detlef Strüb (QaS) Musiker ins Boot geholt haben, die ebenfalls gewillt waren, musikalisches Neuland zu betreten und dem Projekt KOSMIC HORRÖR Bandstärke mit der Option auch live aufzutreten verleihen. Gemeinsam haben die Herrschaften eine Art außerirdische Rock-Oper geschaffen, die in 18 Episoden erzählt, wie Zarkov auszieht, den Klingonen auf den Zahn fühlt, sein Raumschiff jedoch von einem klingonischen Kreuzer geentert und er selbst als Gefangener auf den klingonischen Mond Qep verschleppt wird. Nach Jahren der Gefangenschaft benutzt ihn der Chef der Geheimpolizei ’berto, den gefährlich gewordenen Missionarsroboter BischofB unschädlich zu machen, wodurch Zarkov seine Freiheit zurück erhält. ’bertos nächster Plan: Zarkov soll die Erdler zu hörigen Fans der Klingonen machen! Also schickt Zarkov BischofB auf die Erde, wo mit Mortok, QaS und QeL drei Haudegen nur darauf warten, den blauen Planeten gemeinsam mit Zarkov und der Macht seiner Songs zu klingonifizieren.

Starker Tobak? Zweifelsohne! Man sollte schon eine gehörige Portion Interesse am intergalaktischen Treiben des 23. Jahrhunderts mitbringen, um die „Zarkov Protocols II“ entsprechend würdigen zu können. Die Musik wurde übrigens im „klingonischen Original“ aufgearbeitet. Will sagen: wilde Rocksongs wechseln sich mit packenden Space-Elementen ab, in denen Zarkov seine bizarre Geschichte erzählt.

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