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KOTTAK - Therupy

VN:F [1.9.22_1171]
Artist KOTTAK
Title Therupy
Homepage KOTTAK
Label ESCAPI/ EDEL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.5/10 (4 Bewertungen)

„I’m a punk-n-roller, dude!“ sagt James KOTTAK. Eigentlich heißt er Jimmy Ratchitt, war früher mal bei KINGDOM COME und bearbeitet schon seit Jahren die Felle bei den SCORPIONS. Hier greift er aber zu Gitarre und Mikro und unterzieht sich und uns seiner „Therupy“. Die Drums überlässt er Athena (angeblich Tommy Lees Schwester), des Weiteren mit am Werk sind Dave Whiston (Lead guitar) und Rev Jones (Bass).

Mit dem Opener „Money changes everything“ – einer Coverversion von CINDY LAUPER wird er dem Anspruch des Punk-n-Rollers durchaus gerecht, aber allzu viel Punk kann ich ansonsten nicht finden, dafür ist KOTTAK aber ein ordentlicher Rocker. „Ripped“ und „Funday“ fahren ein wenig mit angezogener Handbremse, versprühen aber genauso wie „Pink/ Soft“ und „Life support“ gute Laune. Melancholisch aber druckvoll geht es mit „I miss you“ weiter, mit „High“ darf natürlich auch ein wenig Country-Feeling nicht fehlen. Oftmals erinnern mich die Stücke an AEROSMITH, BON JOVI oder den guten Axl, auch wenn Mr. Kottak kein allzu begnadeter Sänger ist. Hier gilt wohl nicht nur in den Texten die uralte Devise „Sex, Drugs und Rock ‚n Roll“ und man kann unschwer ahnen, was Kottaks Stimme hat etwas ungeschmeidig werden lassen… Auf die betont jugendliche Crossovernummer „Do you want to play“ und den peinlichen Rapper „Anti“ hätte man getrost verzichten können, dafür hat man zum Schluss noch „Holiday“ von den SCORPIONS im Gepäck, das sich fast 2 Minuten nah am Original bewegt und dann noch mal so richtig die Schwarte krachen lässt.

Die Therapie von KOTTAK besteht also aus ordentlichem Rock mit Eiern. Dabei hängt die Gitarre tief genug, um nicht draufzustarren. Dann doch lieber auf das nette Kätzchen rechts im Bild…

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