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KREATOR - Enemy of God

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Artist KREATOR
Title Enemy of God
Homepage KREATOR
Label SPV/ STEAMHAMMER
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (2 Bewertungen)

Diese Band braucht wohl wirklich keinerlei Vorstellung mehr. KREATOR sind ohne zu übertreiben die deutschen SLAYER. Keine andere Band aus Germany hat vor allem den extremen Metal so geprägt wie die Mannen um Mille Petrozza. Nach dem eher verunglückten Ausflug in experimentelle Gefilde ist man mit „Violent Revolution“ eindrucksvoll back to the Roots gegangen, und nun hat die Band es endgültig geschafft zu alter Stärke zurück zu finden.

Einige Kritiker werden sicher meinen, dass der Zenit der Band lange vorbei sei, genauso wie der 80er Thrash Metal. Doch diese Leute werden hier mehr als Lügen gestraft. Denn Mille & Co. schaffen es ihren klassischen Sound eindrucksvoll ins neue Jahrtausend zu transportieren. Klar, es sind und bleiben KREATOR. Da knallen einem z.B. beim Titelsong die Riffs um die Ohren, dass man meint „Extreme Aggression“ eingelegt zu haben. Der nicht mehr ganz so junge Mille shoutet so derb, als ob die letzten 15 Jahre nicht vorhanden gewesen wären. Große Klasse! Bei „Impossible Brutality“ gibt’s im Midtempo auf die Glocke und es kommt einem prompt SLAYERs „Seasons in the Abyss“ in den Sinn. Einer der Highlights ist für mich der vielleicht „softeste“ Song auf dem Album. Bei „Voices of the Dead“ zeigen die Ruhrpottler, dass man auch zu seiner experimentellen Phase steht, man beginnt sehr ruhig, um dann mit MAIDEN-lastigen Leads in einen Midtempo-Kracher überzugehen, der sogar über einen Refrain verfügt, den man fast als Ohrwurm beschreiben kann. Noch ein Anspieltipp ist das folgende „When Death takes it’s Dominion“. Hammermäßiges Einstiegs-Riff und von der ganzen bedrohlichen Atmosphäre ist dieser Song eigentlich ideal für ein Video. Dies wurde allerdings für „Impossible Brutality“ gedreht und wird auch auf der CD enthalten sein.

Einen riesigen Beitrag daran, dass diese Scheibe richtig fett geworden ist, hat ohne Zweifel der Meister der Regler: Andy Sneap. Denn dieser schafft es eine perfekte Kombination zwischen Old-School-Thrash und modernem Metal-Sound zu finden. So knallt die Scheibe richtig amtlich aus den Boxen und macht „Enemy of God“ nicht zu einem altbackenen Werk in die Jahre gekommener Metaller, sondern jetzt schon zu dem Referenz-Album des noch jungen Jahres.

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