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KROKUS - Hoodoo

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Artist KROKUS
Title Hoodoo
Homepage KROKUS
Label SONY MUSIC
Leserbewertung
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8.2/10 (21 Bewertungen)

Die Schweizer Hard Rock-Urgesteine KROKUS melden sich beinahe 30 Jahre nach dem Klassiker „One Vice at Time“ endlich wieder in Originalbesetzung zurück, d.h. mit den Kultmuckern Fernando van Arb und Chris von Rohr! Das ist fast so elektrisierend, wie AC/DC noch mal mit Bon Scott (was natürlich nix wird…).

Musikalisch kann man schließlich beide Bands in ein Genre einordnen, wenn auch KROKUS ihren Hard Rock seit jeher wesentlich abwechslungsreicher gestalten. Kernigen Riff Rock mit Bluestouch und Reibeisenstimme bietet man vom ersten Uptemposong „Drive it In“ an. Das klingt genauso wenig angestaubt wie die aktuelleren AC/DC-Sachen und kann auch mit den ROSE TATTOO-Outputs mithalten. Weiter geht’s mit dem groovenden Quasi-Titeltrack „Hoodoo Woman“, so stark hat man die Eidgenossen schon seit Ewigkeiten nicht mehr gehört! Erinnert zwar ein wenig arg an ZZ TOP, macht aber dennoch schwer Laune. Wozu allerdings eine solch gestandene Band es nötig hat, einen totgenudelten Track wie „Born to be Wild“ zu covern (und den noch an die 3.Stelle des Albums zu pflanzen!), erschließt sich wohl außer der Marketingabteilung bei Sony niemandem! Zweifelsfrei gut gezockt und auch nicht schlecht gecovert, aber das braucht keine Sau. Zumal das eigene Material doch enorm stark ist!?! „Rock ´n´ Roll Handshake“, „Ride into the Sun“, „In my Blood“, „Keep me Rollin“ oder der knallig-schnelle Rauskegler „Firestar“ bieten Rockstoff der Güteklasse A, ein paar kleinere Hänger kann man da locker verknusen.
Die Produktion ist absolut Top, das Cover stimmig.

Somit sollte nicht nur jeder KROKUS-Fan unbedingt zulangen, generell jeder Riff Rock-Fanatiker kommt um dieses starke „Comeback“´ nicht herum!

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