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[KYO:MA] - 6:10

VN:F [1.9.22_1171]
Artist [KYO:MA]
Title 6:10
Homepage [KYO:MA]
Label EIGENPRODUKTION
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
3.3/10 (4 Bewertungen)

Freecore nennen die vier Jungs von [KYO:MA] ihre stilistische Eigenkreation, bei der es darum geht, Metal und Hardcore-Elemente zu verbinden. Sieben Songs zusammengeschrieben und auf Platte gepresst – Fertig ist ein Ergebnis, das auf den etwas seltsamen Namen „6:10“ hört.

„Auf die Fresse, aber mit Stil“ soll das Motto der Vierer Combo sein, davon ist im Intro „Yidaki“ jedoch noch nicht so viel zu hören. Man zupft eine simple Melodie und lässt es im Mittelteil dann mal ein wenig fetter klingen. Der erste richtige Track „When evil Prevails“ ist dann schon eher ein Dampfhammer, der fett anfängt, ein ruhiges Bass-Zwischenspiel erhält und dann wieder voll aufs Fressbrett geht. Wütende Hardcore Shouts, fette Doublebass Parts und wirklich eingängiges Riffing lassen den Track zu meinem Lieblingssong der Scheibe werden. Das Geshoute liegt Simeon (nicht Simon) im Blut, doch bisher fehlt noch das im Booklet angekündigte Didgeridoo, das der Herr anscheinend ebenso beherrscht. Eher im Midtempo geht es mit „Circle of Faceless“ weiter, bevor man in „The Hunt“ wieder gehörig eins mit der Metalkeule übergezogen bekommt. Nach dem kurzem „Interludium“ geht es dann auf deutsch weiter mit „Zeitzünder“, das mir ebenfalls gut mundet, wütende Shouts tragen poetische Texte vor, in etwa wie bei den deutschsprachigen Metalcore Überfliegern NARZISS, wobei ich dazu sagen muss, dass es bei weitem nicht an die Metalhelden heran reicht. Im letzten Track „Wasteland“ geht dann endlich ein heiß ersehnter Didgeridoo Part an den Start, der zwar nur zirka 10 Sekunden lang ist, dafür aber wirklich cool ins gesamte Konzept passt.

Wenn man Metalcore macht und das ganze ein wenig variiert, heißt es nicht, dass man das komplette Genre auf den Kopf gestellt hat, Freecore ist deshalb zwar eine nette Bezeichnung des Stils, aber [KYO:MA] machen meines Erachtens nichts anderes als guten alten Metalcore.. „6:10“ gefällt mir dennoch ganz gut, eben weil man das typische straighte MC-Gerüst ein wenig, auch durch den Einsatz Metal untypischer Instrumente, aufgelockert. Man ballert zwar ganz schön drauf los, hat aber mehr Melodien zu bieten, als sich so manche Band wünschen würde. Ich würde für das Quartett definitiv eine Kaufempfehlung aussprechen. Auch wenn es nichts Bahnbrechendes ist, kann man sich „6:10“ sehr gut reinzeihen und Metal- bzw. Hardcorekids werden an der Scheibe Gefallen finden.

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