Band Filter

Request did not return a valid result

KYPCK - Cherno

VN:F [1.9.22_1171]
Artist KYPCK
Title Cherno
Homepage KYPCK
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

KYPCK, unsereins eher als “Kursk” bekannt, besitzt eine lange History. Im Jahre 1032 gibt es die ersten Aufzeichnung über eine Stadt dieses Namens, 1943 fand dort eine große Panzer-Schlacht statt, 2000 sank das Kursk-Uboot „K-141“ und forderte dabei 118 Todesopfer. Die History der Band Kursk, also KYPCK, ist dagegen noch nicht so lang. Die begann nämlich so richtig, als sich die legendären SENTENCED auflösten und sich Gitarrist S.S. Lopakka voll auf dieses Projekt konzentrieren konnte.

Und das Ergebnis des Ganzen namens „Cherno“ ist den Finnen eindrucksvoll gelungen. Hier wuchten sich 10 massive Doom-Walzen aus den Boxen. Extrem tief gestimmte Gitarren, deren Riffs mega-druckvoll rüber kommen, Melodien und Sounds, die eine bedrückende Athmo erschaffen und einen durch minutenlange Wiederholungen fast wörtlich in eine Art Trance versetzen. Durch die Variation von mächtig schleppenden und auch mal groovend-rockenden Passagen ist zudem für Abwechslung gesorgt. Nicht neu ist ja die Tatsache, dass Finnland eher mit Russland als mit dem restlichen Skandinavien verwandt ist (die Zugehörigkeit zu diesem Landstrich wird ja von manchen auch bestritten). So nehmen KYPCK neben dem Bandnamen auch inhaltlich dieses Konzept auf. Erfreulicherweise ist Sänger E. Seppänen der russischen Sprache mächtig, hat Lopakkas Texte übersetzt und intoniert diese dann auch energisch und sicher als wäre es seine Muttersprache. Und russisch passt wirklich herausragend gut zu diesem drückenden und beklemmenden Sound, besonders da Seppänen eben die Vocals auch variantenreich darbietet. Da geht es von düsteren Growls über erhabene Gesänge bis hin zu bedrohlichen Spoken Words, die zudem auch mal mit Effekten durchsetzt sind. Großes Kino!

Genau wie das gesamte „Cherno“-Werk, welches durch die tollen Songs, das schlüssige/ interessante Konzept, sowie die druckvolle Produktion zu einem der Doom-Highlights schlechthin wird. Zum Anchecken sei da mal gleich der Clip zu „1917“ empfohlen, welcher die Atmosphäre der Lieder und auch den Sound an sich sehr gut repräsentiert und zudem schon online zu sehen ist.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

KYPCK - Weitere Rezensionen

Mehr zu KYPCK