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LACRIMAS PROFUNDERE - Ave End

VN:F [1.9.22_1171]
Artist LACRIMAS PROFUNDERE
Title Ave End
Homepage LACRIMAS PROFUNDERE
Label NAPALM RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.7/10 (3 Bewertungen)

Mit ihrem 6. Album „Ave End“ beweist das süddeutsche Sextett LACRIMAS PROFUNDERE, dass es im Bereich des Gothic-Rocks ernst zu nehmende und durchweg hörbare Musik produzieren kann. Eine melodiöse Mischung aus Keyboard, Gitarre und Bass – zuweilen durch klassische Instrumente unterstützt – verbunden mit der klaren, düsteren und doch wohl klingenden, ja wirklich „sexy“ zu nennenden Stimme von Sänger Christopher.

Bereits der Opener „One Hope´s Evening” fasziniert durch die abwechslungsreiche Kombination von Gitarre, sanften Drums und Keyboard. Zum Dahinschmelzen ist die Stimme, die stellenweise verzerrt wird, was bei einer solchen Stimmqualität zwar keineswegs erforderlich wäre, sich aber doch sehr reizvoll anhört. Der Rhythmus ist voller Kraft und sanfter Melancholie zugleich, so wie ich es am liebsten mag. Ähnlich, aber etwas schneller und kraftvoller schließt sich der Titelsong „Ave End“ an, der mitunter sanfte Phasen bis hin zu kraftvollen Wechseln aufweist. Bei „To Bleed Or Not To Be” sehe ich gedanklich die ersten langen Haare kopfnickender Menschen vor mir. Das Lied „rockt“ sozusagen. „Sarah Lou” gehört zu den schönsten Songs des Albums und prägt sich auf Grund des Refrains schnell ein. Gelungene Wechsel mit ruhigen Passagen, passend zum Text, schöne Gitarren und Drums, dazu DIESE Stimme zu einem Liebeslied. Hier liegt die Versuchung, dieses wieder und wieder zu hören, nahe.

In guter Goth-Rock-Manier geht es mit „Amber Girl“ weiter. Hier dürfen sich vor allem in der zweiten Hälfte des Liedes Gitarrist, Bassist und Drummer so richtig auslassen. Das wäre sicher einen Live-Besuch wert. Ruhige, traurige Gitarrenklänge leiten „Testified“ ein. Nach den Vorgängerstücken hätte ich nichts gegen ein durchweg geruhsames Stück gehabt, aber zu meinem Erstaunen drehen die Jungs noch mal ein wenig – aber eben nicht zu viel – auf. „Evade” ist ähnlich kraftvoll und beschwingt mit starkem Gitarreneinsatz. Die klare Stimme kommt aufs schönste zum Tragen, denn das Stück beinhaltetet auch ruhige Passagen, die dem Stück einen leichten Anflug von Melancholie verleihen. Leider geht der Gesang in „Astronautumn” etwas unter, wird verzerrt, dafür dominieren die Gitarren. Auch wenn “Black” mit der Kombination aus beschwingten Gitarren und schönen Keyboardklängen, aber leider zu vielen Stimmungswechseln (ruhigen vs. Kraftvoll), nicht ganz nach meinem Geschmack ist, lässt mich das Schlusslied “Come, Solitude” dies ganz schnell vergessen. Friedliche, leicht klassische Klänge, die von leiser sanfter Stimme unterstützt werden. Einfach formvollendet. Auf der ebenfalls erhältlichen Limited Edition befindet sich noch der Bonustrack „Ever“.

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