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LAHANNYA - Shotgun Reality

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Artist LAHANNYA
Title Shotgun Reality
Homepage LAHANNYA
Label KABUKI/ ALIVE
Veröffentlichung ..
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LAHANNYA ist eine Künstlerin aus London, die auch als DJane aktiv ist und hierzulande durch ihre Mittäterschaft bei verschiedenen Projekten wie GREENHAUS, SOMAN oder auch COMBICHRIST bekannt geworden ist. Inzwischen hat die Dame eine eigene Band gegründet und bringt nunmehr ihr Debütalbum „Shotgun Reality“ an den Start.

Während man gerade mit SOMAN und COMBICHRIST eher härtere elektronische Klänge verbindet, widmet sich LAHANNYA mit ihrem Erstling der Fusion von Goth Rock und Alternative. Entsprechend melodiös startet „Beautiful Girl“. Gitarrenbetont, mit elektronischen Einsprensgeln, legt das Fräulein mit den blauen Haaren los, um auch bei „Bleed For Me“ auf eingängige Sounds und ihre ausdrucksstarke Stimme zu setzen. Etwas Mystisches haftet „Narcotic (2007)“ an, für mich eine Spur zu verspielt. Synthie-Spielereien läuten auch „Doors“ ein, werden aber schon bald von Gitarrenriffs abgelöst, welche die Streicheleinheiten aus dem Computer in den Hintergrund schieben. Die kehren bei „Wandering“ jedoch umgehend zurück. Zusammen mit dem gehauchten Gesang ein bisschen dick aufgetragen, aber auch hier entschärfen die Langäxte die Lage bestmöglich. Wie es sich gehört, fallen bei „Rain“ auch hörbare Regentropfen, zu denen sich Donnergrollen gesellt. Eingängige Melodien, die tropfengleich ins Ohr plätschern. Elektronischer geht’s mit dem flotten „Charades“ zur Sache. Hier werden Anleihen an die Achtziger sichtbar, eine willkommene Abwechslung, der sich „Losing Yourself (2007) anschließt. Hier bleibt das Tempo gedrosselt, während zu „Heaven“ wieder ein Zahn zugelegt und auf Bombast-Klänge gesetzt wird. Schnörkelig auch die Ballade „Roundabouts“, eine Spur mehr Drive dürfe schon sein. „Silent Victim“ geht es ein wenig knackiger an, insgesamt dominiert aber vornehme Zurückhaltung wie auch beim abschließenden „Payback“.

Alles in allem eine nette Scheibe. Nette Stimme, nette Melodien, aber nichts, was hängen bleibt. Hier und da darf eine Gitarre mal einen Akkord dreckiger klingen, grundsätzlich dominiert jedoch Massentauglichkeit. „Shotgun Reality“ tut niemandem weh, wird aber auch niemandem fehlen, wenn der letzte Ton verklungen ist. Musik, die vorbeirauscht, ohne sich festzubeißen.

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