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LANA DEL REY - Born To Die – The Paradise Edition

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Artist LANA DEL REY
Title Born To Die – The Paradise Edition
Homepage LANA DEL REY
Label VERTIGO
Leserbewertung
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4.4/10 (8 Bewertungen)

Anfang des Jahres veröffentlichte das YouTube-Wunder LANA DEL REY ihr Hit-Album „Born To Die“, von dem bisher mehr als 2,8 Millionen Einheiten verkauft worden sind. Nach diesem Erfolg hätte man von der 26-jährigen, die 2010 ihr eher wenig beachtetes Debüt rausgebracht hat, eigentlich eine neue Langrille erwartet, stattdessen gibt es die Multiplatin-Langrille „Born To Die“ jetzt in der „Paradise Edition“, die neben den bisherigen Songs acht neue Tracks enthält – darunter natürlich auch die aktuelle Single „Ride“.

Neben besagtem „Ride“, das erneut dem LANA-DEL-REY-Image „unterkühlt, undurchschaubar, mysteriös und verführerisch“ Vorschub leistet, gibt es noch das epische „American“ und das laszive „Cola“ zu hören. Letztes beginnt mit der Textzeile „My Pussy taste like Pepsi Cola…“ und lässt allerlei Raum für Spekulationen. „Body Electric“ schließt sich hier nahtlos an und auch das samtweiche „Blue Velvet“ unterstreicht mit seinen Streichern ebenso wie das reduzierte „Gods & Monsters“ den Ruf der innerhalb eines Jahres zur Pop-Ikone gewordenen Wahl-Londonerin. Derweil stammt „Yayo“ vom bereits erwähnten Erstling, den die Dame noch unter ihrem bürgerlichen Namen Lizzy Grant veröffentlicht hat. Bleibt noch „Bel Air“, bei dem Assoziationen wie „Lolita“, Hollywood“ und „Film Noir“ aufblitzen. Und natürlich die zwölf „Born-To-Die-Songs, auf die hier nicht noch einmal explizit eingegangen werden soll, die jedoch auch noch einmal um drei Tracks erweitert wurden. Es sind die Nummern „Without You“, „Lolita“ und „Lucky One“, die mir jedoch nicht zum Probehören vorlagen.

Wer auf den unterkühlten, poppigen Streicher-Synthie-Sound steht und bislang noch nicht die
„Born To Die“-Scheibe im Plattenschrank stehen hat, macht mit der Paradise Edition nichts verkehrt. Der Hardcore-Fan wird so oder so zugreifen und für die nächste Veröffentlichung dürfen wir uns überraschen lassen, ob dann ganz neues Material präsentiert oder wieder Recycling und Wiederaufarbeitung betrieben wird. Aber nun, Weihnachten steht ja vor Tür und da macht sich so ein Silberling immer gut auf dem Gabentisch.

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