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LANG LANG - Goldberg-Variations

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Artist LANG LANG
Title Goldberg-Variations
Homepage LANG LANG
Label DEUTSCHE GRAMMOPHON
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Es war ein lebenslanger Traum, den sich der chinesische Pianist LANG LANG erfüllte, als er Johann Sebastian Bachs “Goldberg-Variationen” aufnahm. Das monumentale Klavierwerk, das oft als »musikalischer Everest« bezeichnet wird, kommt auf dem Album gleich in zwei Darbietungen: Die erste wurde in einem einzigen Take live Anfang März diesen Jahres bei einem Konzert in der Leipziger Thomaskirche aufgenommen, wo Bach fast 30 Jahre tätig war und auch begraben ist; die zweite entstand kurz darauf in der Abgeschiedenheit eines Studios. Die beiden Einspielungen sind zusammen als Teil einer Super-de-luxe-Edition erhältlich, in der als Weltneuheit Studio- und Liveaufnahme gleichzeitig erscheinen.

Schon als Kind begann LANG LANGs Auseinandersetzung mit dem barocken Meisterwerk, als er Bachs Musik im Klavierunterricht in seinem Heimatland studierte. Mit gerade einmal 17 Jahren spielte er dem Dirigenten und Pianisten Christoph Eschenbach die Goldberg-Variationen auswendig vor, ein unvergessliches Erlebnis für beide Musiker. Auf der Suche nach seiner persönlichen Lesart traten auch führende Bach-Interpreten wie der Dirigent Nikolaus Harnoncourt und der Cembalist und Spezialist für historische Tasteninstrumente Andreas Staier an seine Seite und inspirierten und begleiteten ihn. Der jetzt 38-jährige LANG LAG ließ sich Zeit. Die Beziehung zu dem Werk sollte nicht forciert werden, sondern sich auf natürliche Art entwickeln. »Es war unglaublich berührend für mich, in der Thomaskirche zu spielen, in der Bach begraben ist«, sagt er. »Noch nie habe ich mich einem Komponisten so nah gefühlt. Die Liveaufnahme ist sehr spontan. Im Studio dagegen ist mein Spiel ein anderes, äußerst überlegt und reflektiert. Beim Konzert durchlebt man das 100-minütige Werk als Ganzes. Das Studio erlaubt die Arbeit an einzelnen Teilen im Detail. Das wirkt sich natürlich erheblich auf das musikalische Ergebnis aus.« Man vermutet, dass Bach die Goldberg-Variationen für seinen Schüler, den jungen Cembalovirtuosen Johann Gottlieb Goldberg, schrieb. Bachs erster Biograf berichtet, das Werk sei vom russischen Gesandten am Dresdner Hof in Auftrag gegeben worden, der sich Stücke gewünscht habe, »die so sanften und etwas muntern Charakters wären, dass er dadurch in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte«, wenn Goldberg sie im Vorzimmer für ihn spielte. Die 1741 veröffentlichte Komposition verlangt vom Interpreten vollkommene geistige Hingabe.

»Die „Goldberg-Variationen” sind nicht nur ein einzigartiges Werk der Klavierliteratur und das kreativste, sondern auch das vielschichtigste«, sagt LANG LANG. »Das Stück lässt uns alles aus uns herausholen, was wir haben, aber auch alles, was wir nicht haben und noch lernen müssen.« Keine Frage, dass der Starpianist LANG LANG diese Aufgabe virtuos gemeistert hat.

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