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LAST WARNING - Throughout Time

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Artist LAST WARNING
Title Throughout Time
Homepage LAST WARNING
Label MY KINGDOM MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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So – wir schreiben das Jahr 2009 und für meine Wenigkeit wird das neue „Terrorjahr“ mit etwas Progressivem eingeläutet. Die Österreicher rund um Stefan Lanz präsentieren ihren nunmehr 4. Longplayer, um sich aus dem weiten Feld der progressiven Klänge herauszulösen. Doch wie bereits erwähnt ist die Konkurrenz nicht klein – und auch wenn die Band bereits seit 2003 die Saiten dehnt, ist das noch kein Freibrief für „das Album 2009“.

Doch man gibt sich Mühe. Für ein Werk dieses Genres fällt zunächst das „typische“ Intro auf. Nur gibt sich dieses recht kurz und geht sofort in eine leichtfüßige Nummer über, die zu gefallen weiß. Aber das Aufhorchen kommt mit „It slowly dries my tears“. So kitschig der Titel auch sein mag – die Darbietung an der Akustikklampfe kann überzeugen, erinnert in manchen Momenten an AMERICA. Eine schöne Ballade, die nach einem Pianopart auch noch etwas Biss beweist. Die nachfolgenden Songs können das Level halten: „Bloody dreams“ mit schrägen Gitarrenattacken oder auch der Namensgeber der Platte mit einem guten Synthie-Part. So marschiert das Album Stück für Stück voran und bietet genau die Qualitäten, die man in dieser Sparte erwartet. Da wären hoher männlicher Gesang, viele Soli, gute Arbeit an den Tasten und ein druckvolles Schlagzeug. Und weil ich gerade den Gesang angesprochen habe – der Sänger beweist für meinen Geschmack seine wahren Qualitäten bei den tiefer gesungenen Parts. Aber eine negative Sache muss ich dennoch ansprechen. Bei „In the flood“ gesellen sich noch feminine Vocals dazu. Diese sind gut und schön, solang die Sängerin nicht aus voller Kehle brüllt. Sowie die Dame versucht, „lauter“ zu werden, geht der Gesang ganz klar Richtung Schmerzgrenze. Jedoch ist dies der einzige negative Punkt an dieser CD. Auch die Produktion ist sauber und präzise geraten und unterstützt das Material damit.

So bleibt als Fazit, dass das hier wohl jeden Progessive Metaller ansprechen wird – aber eben nur diese. Alle anderen werden damit nicht ihre Freude haben. Dafür ist die Scheibe einfach zu genretypisch und besitzt keine Alleinstellungsmerkmale. Doch das will der Prog-Fan auch gar nicht, oder?

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