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LAUSCH - Glass Bones

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Artist LAUSCH
Title Glass Bones
Homepage LAUSCH
Label PANTA R&E
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

LAUSCH verdanken ihren Namen ihrem Fronter Alexander Lausch, der die Alternative-/Post-Rock-Kapelle 2004 aus der Taufe gehoben hat. Ihm zur Seite stehen die Herren Arnold Zanon und Matthias Ledwinka. Mit „Glass Bones“ kommt das vierte und bisher intimste Album der Wiener in die Plattenläden.

So verarbeitet Alexander auf dem jüngsten – crowdfunding-finanzierten Studio-Output jede Mengen emotionalen Ballast – glücklicherweise ohne in weinerliche Befindlichkeiten abzudriften. Stattdessen wird spannungsgeladen und abwechslungsreich gerockt. Etwa mit der eröffnenden Single „Salvador’s Pain, die komplex und doch geradlinig den neunteiligen Reigen eröffnet, der seine Fortsetzung im nachdenklich-straighten Alternative-Rocker „Second Rule“ erfährt. Mit viel Schmackes schließt sich das nach vorn drängende „A Game of Fools“ an, ehe der Titeltrack „Glass Bones“ für einige musikalische Frickeleinlagen sorgt. Die Piano-Nummer „Here I Stand“ übernimmt mit leisen Tönen, bevor „Ignition“ wieder in die wandlungsreichen Vollen geht und „Tortoise“ rhythmusbetont übernimmt. „Twenty Seconds“ zeigt sich von einer verspielten Seite und auch das finale „Tide“ macht abermals Druck und sorgt bei moderatem Tempo für allerlei Haken und Ösen.

Ja, in Österreich wird nicht nur Pop produziert, sondern auch knackiger Rock mit Tiefgang und stilistischer Vielfalt. Dafür sind LAUSCH mit „Glass Bones“ das beste Beispiel. Zwar flutscht hier nicht jedes Lied direkt ins Ohr, aber dafür wachsen die Songs bei jedem Hören und werden nicht langweilig oder gar austauschbar.

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