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LEGACY OF HATE - Unmitigated Evil

VN:F [1.9.22_1171]
Artist LEGACY OF HATE
Title Unmitigated Evil
Homepage LEGACY OF HATE
Label MAINTAIN RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.6/10 (12 Bewertungen)

Dies wird eine Rezension mit allerhand Fußball-Analogien, soviel sei zur Warnung vorweggesagt. Denn während König Fußball uns die letzen Wochen in fester Hand gehabt hat, gab es in meinem heimischen CD-Schacht ebenfalls einen Kampf um den Pokal. Außer Konkurrenz haben H2O schon mal den Sonderpreis gewonnen, denn Vinyl passt so schlecht in den CD-Player (auch wenn man neuerdings ja Beides bekommen kann. Die Limited Edition der letzten HELLACOPTERS Scheibe „Head Off“ hat eine CD und eine Vinyl-Seite. Abgefahren!). Aber Back to Business: Drei im weitesten Sinne Death-Metal-Kracher standen in der engeren Auswahl und überraschend lahmten KATAKLYSM mit ihrem Werk „Prevail“ recht schnell und können ab sofort als die Griechen des Death bezeichnet werden… (aber auch nur weil die Platte genauso geworden ist, wie gedacht, guter Standard halt) Blieben also noch „Strychnine .213“ von ABORTED und „Unmitigated Evil“ von den mir bis dato unbekannten Österreichern LEGACY OF HATE. Und was soll ich sagen: Während die Ösis fußballerisch nicht überzeugen konnten, haben sich LEGACY OF HATE den Knaller-Song „Go get the cup“ (vom PETER FRAMPTON Look-alike DAVID HANSELMANN) wohl sehr zu Herzen genommen, denn für LOH werden zukünftig hohe Transfer-Summen bezahlt werden müssen, ergo: Sie haben den Pott nach Hause geholt! Was der, zutiefst nüchterne (falls Zweifel aufgekommen sein sollten), Rezensent uns sagen möchte, ist eigentlich ganz einfach: Verdammt! Ist das eine tolle Scheibe!

Wenn man sich die Vita (oder im Kontext zu bleiben, die Statistiken) anschaut, so wird man schnell feststellen das LEGACY OF HATE nicht erst seit gestern durch die Szene geistern, denn mit „Unmitigated Evil“ legt der 1997 in Linz gegründete Fünfer, seinen bereits (oder erst – 11 Jahre sind eine lange Zeit) vierten Longplayer vor (gleichzeitig die erste Veröffentlichung, die nicht in Eigenregie erschienen ist) und begeistert auf ganzer Linie! Messerscharfe Gitarrenarbeit (endlich mal wieder eine Scheibe, wo man jedes zweite Riff mitsummen möchte), trocken-präzise Schlagzeugarbeit, angenehm heisere Growls und Screams (bei „A moment of secrets“ und „Memories we made“ (Hit!) sogar schöne cleane Melodie-Einschübe (keine Angst! Hier wird sich keinesfalls an trendy Metal-Death-Core angebiedert) und eine ausgewogene Mischung an Groove und Blastbeats. Hier stimmt wirklich fast alles. Hier weht noch der alte Wind eines Chuck Schuldiners (wenn auch hier nicht unbedingt die Technik-Keule geschwungen wird), kombiniert mit Thrash-Attitüde und gelungenem Songwriting. Die verschiedenen Schattierungen des Metals werden hier zu einem wohlklingenden homogenen Ganzen zusammengefügt… Diese wüstentrockene Produktion und das teilweise leicht monotone, einlullende Riffing (erinnert mich sehr an alte MORDRED Scheiben!) haben es mir wirklich sehr angetan, so mag ich meine täglich Portion Metal!

Dieser Band sollte man unbedingt sein Gehör schenken, sie haben es sich wahrlich verdient! Ganz großes Kino! (Ganz schön viele Ausrufezeichen!)
[Edit] ABORTED müssen sich leider mit dem zweiten Platz zufrieden geben, auch wenn „Strychnine.213“ wirklich sehr gelungen ist! [Edit Ende]

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