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LEVERAGE - Circus Colossus

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Artist LEVERAGE
Title Circus Colossus
Homepage LEVERAGE
Label SPINEFARM
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Nach einem recht langen Bombast-Intro gehts (yeah!) bombastisch weiter mit dem fetten Opener „Wolf and the Moon“. Die Gitarren krachen so richtig schön auf dem dritten Werk der Finland-Bombast-Metaller, die schon mit ihren ersten beiden Alben Staub aufwirbeln konnten. Leider übertreibt man es mit den Bombast-Einschüben und überfrachtet die Songs damit ein wenig. Etwas weniger und hier wäre ein richtig amtliches Kracherwerk bei rausgekommen, denn das Songwriting sitzt und die dramatischen Parts passen perfekt, ebenso die Düsternis des ganzen Werks.

Fällt der MAGNUM-Touch bisher höchstens beim Gesang auf, so rockt das getragenere „Movie Gods“ mit seinem melodischen Refrain doch gänzlich auf deren Wellenlänge, nur etwas härter. Da gefallen mir „böse“ riffende Brummer wie „Worldbeater“ doch besser, auch wenn dieser Track ebenfalls mit ruhigen Passagen „unterbrochen“ wird. Der Wechsel zwischen Bombast-Hard Rock und fettem Power Metal setzt sich durch die ganze Scheibe fort. Ihr Handwerk verstehen die Herren auf jeden Fall und Genre-Fans dürften ihre helle Freude mit diesem sehr guten Album haben. Mir fehlt aber irgendwie der letzte Kick, ein prägnanter Hit, um das Ganze auf den Thron zu hieven. Wie gut die Band ist zeigt sich in dem schönen Piano-Track „Don’t Keep Me Waiting“, welches auch von Jon Oliva stammen könnte.

Zum Abschluss gibt es mit dem fetten „Broken Wings“ noch eine Granate zu entdecken, mehr von dieser exquisiten Güte und LEVERAGE würden aus der Masse der vielen guten Nord-Bands herausstechen.

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