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LHAMA - So.Jetzt.Hier

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Artist LHAMA
Title So.Jetzt.Hier
Homepage LHAMA
Label CAPITOL EAST ROAD
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Wir freuen uns, mal wieder was Neues aus der Nachbarschaft präsentieren zu können! Diesmal sind es LHAMA aus Münster, die seit Herbst 2002 die Westfalen rocken und inzwischen auf über 140 Konzerte u.a. mit THE BOSSHOSS, BELASCO, EL*KE, TEMPEAU, REVOLVERHELD und ANGELIKA EXPRESS zurückblicken können. Jetzt gibt es den Dreier auch auf einer CD namens „So.Jetzt.Hier“ Also, vergessen wir Vergangenes und wenden wir uns der Gegenwart zu.

Gleich zu Beginn stellt das Trio die Frage „Wo geht es hin“. Für meinen Geschmack hätte der Song etwas mehr Melodie vertragen können, so ist das Werk recht kopflastig ausgefallen. Nicht eben ein leichter Einstieg, dafür ist „Engel“ deutlich besser zu verdauen. Ein schöner Schrammeltitel, dem sich das melancholische „Was fehlt“ anschließt. Neben einem dominanten Bass, den Carsten Wolters zupft, bestimmt die Stimme von Gitarrist Henning Winter das Geschehen, in das Drummer Philipp Missinghoff eher lenkend eingreift. Einen tollen Mix aus Musik und Text bietet „Nur hier“, gleiches gilt auch für das beschwingte „Geblendet“. Eine Neuinterpretation der Schneewittchen-Story erwartet uns mit „Marie“, diesmal aber wohl eher aus männlicher Sicht und etwas rockiger als man es bei den Gebrüdern Grimm vermutet. Eine Spur poppiger wird’s mit „Das große Los“, dann heißt es „Achtung“ mit flotten Beats, bevor wir mit einer wunderschöne, kraftvollen Ballade „Einsamen Zeiten“ entgegensehen . „Ich bin weg“ beginnt ebenfalls eher ruhig, legt zwischendurch aber immer wieder kurze Sprints ein. „Rausch“ und „Immer wieder sonntags“ setzen durchgehend auf einen tanzbaren Sound, natürlich wieder kombiniert mit nachdenklichen Texten. Zum Schluss folgt noch die ultimative musikalische Umsetzung von unzähligen Verständigungsproblemen, bevorzugt zwischen Paaren. Vielleicht kann man sich ja darauf einigen, als Friedenssignal künftig diesen Song zu spielen…

Hier und da knirscht es noch ein bisschen bei den rockenden Pop-Poeten aus dem Münsterland. Insgesamt aber ein überzeugendes Debüt mit einem Anflug von SELIGkeit.

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