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LIGHTS OF EUPHORIA - Querschnitt

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Artist LIGHTS OF EUPHORIA
Title Querschnitt
Homepage LIGHTS OF EUPHORIA
Label INFACTED RECORDINGS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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LIGHTS OF EUPHORIA gehören mit Sicherheit zu den veröffentlichungsfreudigsten Elektro Combos der deutschen Szene. Kein Problem bei dem Niveau, welches Torben Schmidt mit wechselnden Mitstreitern seit Jahren vorlegt. Und es sind mittlerweile tatsächlich schon 10 Jahre, das ist doch ein Grund zu feiern und das kann man mit einer Best of ja ganz vorzüglich. Die sollte eigentlich schon 2003 erscheinen, mit einer leicht anderen Tracklist, aber nun ist es endlich soweit: 18 Songs bieten fast 80 Minuten LoE pur!

Irgendwie ist es immer undankbar eine Best of zu besprechen, denn die Songs sind halt den Fans schon bestens bekannt. Andererseits dient so eine Compilation ja auch den Neueinsteigern bzw. den Leuten, die LoE erst seit dem letztjährigen Erfolgsalbum „Krieg gegen die Maschinen“ www.terrorverlag.de/rezensionen.php?select_cd=350 lieben gelernt haben. Denn von dieser CD (die in vielen Jahres-Bestenlisten auftaucht) ist ebenso wenig hörbares enthalten wie von der „Fading moments“-MCD www.terrorverlag.de/rezensionen.php?select_cd=591 . Stattdessen wurden folgende Veröffentlichungen berücksichtigt: „Voices“, „Violent World“, „Brainstorm“ und „Beyond Subconsciousness“, allesamt heute nur noch schwer erhältlich. Qualitativ gibt es gar nichts zu bekritteln, der äußerst variantenreiche Elektro, welcher nie ins Profane abgleitet, meistert geschickt die Balance zwischen Härte und Eingängigkeit. Tracks wie „Deal in Sex“ oder „Give me you“ können auch heute noch locker die Tanzflächen zum Glühen bringen. Die letzten 8 Stücke präsentieren uns noch einige Remixe, teilweise sogar unveröffentlicht, beteiligt hier z.B. IN STRICT CONFIDENCE, Darrin Huss (PSYCHE) oder auch die „Legende“ LEATHER STRIP. „A thousand Nights“ scheint mir sogar ein neuer Song zu sein, zumindest konnte ich den in der Discographie nicht entdecken. Mich wundert lediglich, dass keine Tracks von der „Fahrenheit-CD“ enthalten sind, noch gravierender wiegt das Fehlen des größten Hits „Fortuneteller“! Da mag es rechtliche Probleme gegeben haben.

Trotz der kleinen Schönheitsfehler eine essentielle Zusammenstellung einer wichtigen deutschen Alternative Formation, die noch nicht mal auf dem Zenith angekommen zu sein scheint. Produktionstechnisch ebenso ohne Schwächen, da die Stücke digital remastered wurden. Mal sehen, ob die Lichter noch weitere 10 Jahre euphorisch leuchten…

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