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LIMBONIC ART - Legacy of Evil

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Artist LIMBONIC ART
Title Legacy of Evil
Homepage LIMBONIC ART
Label CANDLELIGHT/ NOCTURNAL ART PRODUCTIONS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die nächste Reunion steht an! Dieses Mal kommen Morfeus und Daemon wieder mit ihrem genialen Black Metal-Projekt LIMBONIC ART um die Ecke, welches uns mit vergangenen Meisterwerken wie „In Abhorence Dementia“ schon mehr als einen schaurig schönen Abend geschenkt hat. Doch durch Pausen ergeben sich auch Veränderungen und so ist nicht nur das Corpse Paint Vergangenheit, auch die Bezeichnung „Symphonic Black Metal“ trifft auf „Legacy of Evil“ nicht mehr wirklich so den Nagel.

So blasten die beiden Nordlichter gleich zu Beginn ohne Umschweife mega-brachial mit „A Cosmic Funeral of Memories“ nach vorne. Organisch klingende Highspeed-Compi-Drums, klirrend kalte und rasende Riffs, Melodie-Ansätze und dazu die hasserfüllte Stimme von Daemon. Mit „Symphonic“ ist da nicht mehr viel. Alleine die eingeschobene kurze Pause vermittelt etwas düstere Atmosphäre, ansonsten herrscht das pure Hass-Gebretter! Bei dem nicht weniger harten „A Void of Lifeless Dreams“ kommen dann im Hintergrund die ersten Synth-Sounds durch, welche aber nie dominieren. Ansonsten geht es auch hier im besten ZYKLON-Style mit Volldampf nach vorne! Hat man die ersten beiden Frontal-Angriffe überstanden, bricht bei „Grace of Torments“ dann zum ersten Mal das frühere Merkmal von LIMBONIC ART durch. Schleppende Riffs, epische Synth-Teppiche, düstere Sample-Stimmen und Daemons eindringliche/ kranke Vocals bzw. Schreie erzeugen eine schauderliche Atmosphäre der Dunkelheit! Anschließend geht es wieder knallhart weiter, bis dann bei Song Nr. 6 „Lycantrophic Tales“ zwar nicht mit der Geschwindigkeit heruntergegangen wird, aber wieder epische Synth-Teppiche, unterschwelliges Wolfsgeheul und düstere Chor-Gesänge mit der brachialen Härte eine augenscheinlich unpassende, aber ihm nachhinein mehr als funktionierende Kombination erzeugen. Ebenso wie das beinahe als theatralisch zu bezeichnende „Seven Doors of Death“, bei dem der Compi wohl seine Höchstschlagzahl erreicht, Daemons Stimme noch krasser schreit und die Samples und Gitarren-Soli am Ende total am Rad drehen… nichts für schwache Nerven! Zum Abschluss wird man mit dem absolut passenden Titel „Unleashed from Hell“ noch mal in dieselbige geballert…

Und dann ist da Stille… man muss erstmal Luft holen… denn mit so einem furiosen Dampfhammer in Sachen Black Metal hab ich selbst bei so renommierten Künstlern nicht gerechnet…

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