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LIONHEART - Valley of Death

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Artist LIONHEART
Title Valley of Death
Homepage LIONHEART
Label ARISING EMPIRE
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LIONHEART sind alte Hardcore-Veteranen aus Oakland in Kalifornien. 2004 gegründet, gaben sie nach fünf Studioalben 2016 ihre Auflösung bekannt. Sänger Rob Watson, den beiden Gitarristen Evan Krejci und Rob McCarthy sowie dem Bassisten Travis Pacheco und Drummer Jay Scott fehlte dann aber doch wohl die LIONHEART-Mucke, sodass die Kapelle ein Jahr später wiederbelebt wurde. Nach der Reunion ist „Valley of Death“ der zweite Studio-Output der Amis und möglicherweise auch der härteste. Auf die Ohren gibt es groovigen, metallisch angehauchten US-Westküsten-Hardcore (file under: SUICIDAL TENDENCIES-Frischzellenkur!) mit einem offen thematisierten Kampf gegen Depressionen. Mehr denn je sind es die düsteren, aber hoffnungsstiftenden Lyrics des von dieser Krankheit betroffenen Fronters Rob Watson, die einer Menge Menschen aus der Seele sprechen dürften.

In nicht mal 25 Minuten knüppeln die Jungs zehn Songs runter und beginnen dabei direkt mit dem Titeltrack „Valley of Death“, der als knackige Aufwärmübung fungiert und vom nachfolgenden „Burn“ nicht minder energiegeladen abgeklatscht wird. Der Fünfer lässt insbesondere beim temperamentvollen „For The Record“ nichts anbrennen und pfeift auf sämtliche Genregrenzen. Deshalb verwundert es auch nicht, dass die Herren sich für „Before I Wake“ Unterstützung bei dem Rapper MR. JET BLACK geholt haben. Ein weiterer Gast auf dem Silberling ist Jesse Barnett, seines Zeichens bei den Metalcore-Giganten STICK TO YOUR GUNS am Mikro und hier bei „Rock Bottom“ mit von der Partie. Blitzschnell geht es mit „When I Get Out“ und „Stories From The Gutter“ zur Sache, während „Born Feet First“ und „In My Skin“ die Köpfe zum Nicken bringt. Bleibt noch „Dragging Heaven“ für einen letzten Metal-Hardcore-Parforceritt, der überraschend zahm mit TOM PETTYs „Free Fallin‘“ endet.

TOM-PETTY-Fans werden im Zweifel allerdings weniger auf LIONHEART und „Valley of Death“ stehen. Der Silberling ist bei den Anhängern von HATEBRREED und auch den bereits erwähnten STICK TO YOUR GUNS (dieser Tage ist man gemeinsam mit LIONHEART auf Deutschland-Tour!) und SUICIDAL TENDENCIES eindeutig besser aufgehoben!

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