Band Filter

LIQUID STEEL - Mountains of Madness

VN:F [1.9.22_1171]
Artist LIQUID STEEL
Title Mountains of Madness
Homepage LIQUID STEEL
Label METALIZER RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Der Eighties-Metal ist allen Unkenrufen zum Trotz einfach nicht totzukriegen. Das beweist einmal mehr eine Band, die 2009 im schönen Tirol gegründet wurde. Die Rede ist von LIQUID STEEL, die unlängst ihren dritten Longplayer „Mountains of Madness“ in die Plattenläden gebracht haben.

Der Silberling präsentiert besagten traditionalen Heavy Metal mit knackigen Gitarren (Ferdinand Berktold & Jürgen Herrnegger) , einer treibenden Rhythmussektion (Martin Eberharter/Drums & Dominik Lechner/Bass) sowie eingängigen Gesangsmelodien (Fabio Carta). Angefangen bei der ersten Auskopplung, dem druckvollen Opener „Traveller In Time“, und der zweiten Single, dem treibenden „Victim of The Night“, über die Genre-Hymne „Heavy Metal Fire“ bis zum monumentalen Titeltrack „Mountains of Madness“, der Bezug nimmt auf das gleichnamige Buch von H.P. Lovecraft und neue Facetten in den LIQUID-STEEL-Sound bringt, die bisweilen ein wenig in Richtung Psych-Rock liebäugeln, ist für jeden Metaller mit Ambitionen in diesem Jahrzehnt was dabei. So entsteigt der „Phoenix“ zunächst auch langsam und mit lieblichen Akustikklampfen der Asche, ehe er sich mit viel Schmackes endgültig erhebt. Und dass der „Alpine Warrior“ zunächst fast ein bisschen mittelalterlich anmutet, könnte dem Umstand geschuldet sein, dass es um eine 5000 Jahre alte Mumie namens Ötzi geht. „On The Run“ macht seinem Namen schließlich blitzschnell alle Ehren und dank „City Lights“ und „Nothing To Lose“ darf in bester NWoBHM-Manier das Haupthaar geschüttelt werden, ehe es mit „Thunder And Lightning“ auf der Zielgeraden mitsamt einem erstmals eingesetzten Chor auf einen emotionalen Jerusalem-Kreuzzug geht.

Dieses letzte Stück auf „Mountains of Madness“ ist von realen Tagebucheinträgen von Kreuzrittern inspiriert und zieht noch mal alle Register. Dabei kann die Nummer die einzige Schwäche von LIQUID STEEL allerdings nicht verbergen und die liegt schlicht im Gesang. Frontmann Fabio Carta kommt an der einen oder anderen Stelle hörbar an seine Grenzen, was ihm die Fans aber vermutlich verzeihen werden.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu LIQUID STEEL