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LITA FORD - Wicked Wonderland

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Artist LITA FORD
Title Wicked Wonderland
Homepage LITA FORD
Label EAR MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.0/10 (4 Bewertungen)

Die 1958 in London geborene Rockröhre LITA FORD sollte wohl jedem Anhänger des Rocks der 80er ein Begriff sein. Bekannt geworden mit den RUNAWAYS, aus denen später dann JOAN JETT solo hervorging, war LITA FORD immer ein Vertreter des Hard Rock-Genres. Zu den großen Erfolgen ihrer Kariere zählt musikalisch z.B. das Duett mit OZZY OSBOURNE aus dem Jahr 1987. Ansonsten konnte sich Frau Ford noch einen Namen durch die Ehe mit dem WASP-Gitarristen CHRIS HOLMES machen sowie mit ihrer aktuellen Flamme und Ehepartner JIM GILLETTE von NITRO. Und genau dieser Person scheint dieses Album gewidmet zu sein. Denn abseits ihres kernigen Rocks der frühen Jahre bedient dieses Werk Sounds, die eher in den Industrial passen, denn in eine Rockscheibe.

Ist das nun gut oder nicht? Ich glaube, das muss jeder Fan selbst entscheiden. Doch vor einem Blindkauf sei gleich an dieser Stelle gewarnt. Denn schon der Einstieg „Crave“ ist elektroniklastig und bedient inhaltlich eine dezente „SM-Geschichte“. Das folgende „Piece“ rockte jedoch bluesiger und weiß mit den ersten Riffs zu gefallen. Jedoch fällt bei den ersten Vocals auf, dass man (oder eher Frau) sich wieder auf die gewisse Nebensache bezieht und somit inhaltlich da anschließt, wo der Opener aufgehört hatte. „Patriotic SOB“ nennt sich das nächste Stück. Dabei wurde wohl Provokation großgeschrieben. Dabei wird auch noch versucht eine Interpretation von HENDRIX’ Version des „Star sprangled banner“ zu bieten, die jedoch eher das Prädikat „peinlich“ verdient. Mit den folgenden Stücken wie „Scream for me“, „Inside“ und anderen seltsamen Bettgeschichten geht der Reigen an Stücken weiter, die eher an MARILYN MANSON erinnern als an die einstige Rock-Ikone. Nur muss man hier einen großen Unterschied festhalten. MANSON provoziert wesentlich intelligenter und bietet wesentlich mehr Abwechslung in Instrumentalisierung und Text. Naja, zumindest passt der Sound der Scheibe.

Ich denke, alle Anhänger der (alten) Werke von LITA FORD werden (wie ich) schwer enttäuscht sein, von diesen vertonten Bettstories. Denn mehr ist dieses Album (für mich) nicht – lediglich eine Auflistung von Tätigkeiten, die wohl LITA und JIM in ihrer Freizeit treiben, wenn sie sich „ungestört“ fühlen.

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