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LIVING WITH LIONS - Island

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Artist LIVING WITH LIONS
Title Island
Homepage LIVING WITH LIONS
Label REDFIELD RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Seit 2008 haben sich LIVING WITH LIONS Punk Rock auf die Fahnen geschrieben. Die Herrschaften sind in Vancouver beheimatet, spätestens seit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Holy Shit“ im Jahr 2011, waren sie jedoch viel auf Tour und haben die Bühnen u.a. mit Bands wie A DAY TO REMEMBER, THE GHOST INSIDE, METALLICA, BLINK-182, NEW FOUND GLORY, THE WONDER YEARS, MADBALL, TITLE FLIGHT und COMEBACK KID geteilt. Chase Brenneman (Gesang), Craig Spellecsy (Gitarre), Bill Crook (Bass), Landon Matz (Gitarre) und Loren Legare (Drums) bilden seit dem Weggang des ursprünglichen Sängers Stu Ross Anfang 2012 die Kapelle, die seit 2016 an dem neuen Album „Island“ gearbeitet hat. Gesundheitliche Probleme verzögerten die Fertigstellung, aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben und glücklicherweise ist das Quintett wieder fit und die Platte hat endlich das Licht der Plattenläden erblickt.

Wer beim Blick auf das aufwändig gestaltete Cover überlegt, wo er so etwas schon mal gesehen hat, dem sei gesagt, dass es bei LED ZEPPELINs „Physical Graffiti“ eine ganz ähnliche Optik gab. Musikalisch sind die beiden Platten allerdings nicht vergleichbar, denn psychedelisches sucht man auf „Island“ vergeblich. Stattdessen wird mit härterem Alternative und knackigen Punk zum Tanze gebeten. Der dritte Silberling der Kanadier überzeugt mit einer mitreißenden Dynamik und hymnischen Melodien, dabei erfinden die Jungs das Rad zwar nicht neu, wissen aber ihr Handwerkszeug und ihre Spielfreude gekonnt einzusetzen.

Highlights auf „Island“ sind zweifellos das temperamentvolle „Tidal Wave“, welches das Zeug zum College-Rock-Hit hat und das drängende „Dusty Records“, das Curt Alden gewidmet ist, der wohl ein Freund der Combo war und von dieser schmerzlich vermisst wird. Ansonsten lassen LIVING WITH LIONS jedoch nichts anbrennen, wobei die „Interlude“ tatsächlich so etwas wie der Auftakt für das wummernde „Plastic Flowers“ ist und „Night Habits“ kurzfristig leisere Töne anschlägt. Am Ende lässt der finale Titeltsong „Island“ (und der damit verbundene Hidden Track) dann aber keinen Zweifel daran, dass der Fünfer voller Energie steckt, die unbedingt rauslassen werden möchte.

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