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LLUMEN - The Memory Institute

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Artist LLUMEN
Title The Memory Institute
Homepage LLUMEN
Label ALFA MATRIX
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Hinter LLUMEN verbirgt sich der belgische Musiker Pieter Coussement, im Brotberuf Forscher am Institut für Psychoakustik der Universität zu Gent. Laut eigenem Bekunden großes Vorbild für seinen Stil soll der Landsmann Johan van Roy aka SUICIDE COMMANDO sein, was man auch am traditionellem Stil der Musik auf dem Album „The Memory Institute“ hören kann. Diesen Stil macht zum Großteil die belgische EBM-Tradition aus. Aber auch gehörige Anteile an Dreamtrance, Synthiepop, Electro verschiedenster alternativer Schattierungen mit Referenzen an AESTHTETISCHE oder CHROM und eine große Portion dunkler Futurepop kann man auf der Zutatenliste entdecken.

Die belgischen Electrospezialisten von Alfa Matrix schieben nach der vielbeachteten EP „Cold In December“, welche letztes Jahr erschienen ist, nun einen Longplayer hinterher. Zur Rezension lag dieser in der Basisversion mit 10 Tracks vor. Die CD-Variante wird noch weitere 11 Tracks beinhalten, mit zahlreichen Remixen u.a. von DISKONNEKTED, VENAL FLESH und den Labelkollegen PSY´AVIAH. Der Sound ist „groß“, getragen, trancig, mal düster und schwarzleuchtend wie Filmmusik, mal harsch und nach vorne gehend zum Tanzen in den dunklen Clubs, mal Hellectro, mal zarter Synthpop, mal Electro vom Feinsten, mal geraderaus, aber immer sehr elektronisch, eingängig und dunkel. Etwas für die feinen Electroöhrchen, welche so eine schwarzbunte Electromischung gerne hören. Wer den Backkatalog von alfa matrix kennt und schätzt, wer eine „sanftere“ Variante von SUICIDE COMMANDO hören mag, oder wer das Schaffen von Pieter Coussement alias LLUMEN bereits kennt, wird seine helle Freude an diesem Album haben.

Anspieltipps für „The Memory Institute“ sind: „New Moon Rise“, das von der EP schon bekannte „Cold In December“, trancig nach vorne geht „Where We Collide“ ebenso wie das tanzbare „Lux Aeterna“ (wie passend für eine Band namens LLUMEN) und das stärkste Stück namens „World On Mute“ – kann qualitativ mit CHROM mithalten!

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