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LODGER - How Vulgar

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Artist LODGER
Title How Vulgar
Homepage LODGER
Label ONOMATO RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

„How Vulgar“ ist das zweite Album der finnischen Band LODGER, die 2002 von Sänger und Songschreiber Teemu Merilä gegründet wurde. Während das Debüt „Hi-Fi High Lights – Down Low“ vor drei Jahren vor allem durch diverse Flash-Musikvideos auf sich aufmerksam machte (Bassist Hannes Häyhä ist ein renommierter Animationsfilmer und war u.a. mit den Videos zu „I Love Death“ und „Doorsteps“ mit dafür verantwortlich, dass die Bandhomepage teilweise überlastet war), soll jetzt der Fokus auf der Musik liegen. Aber immerhin machten die kleinen Filmchen LODGER über die Grenzen Finnlands bekannt und einige Preise konnten sie 2004 auch noch einheimsen (z.B. den „Best Flash“-Award beim Bradford Animation Festival).

Doch was gibt es von der „How Vulgar“ zu vermelden, von der es übrigens keine Strichmännchen-Videos geben wird? Es gibt zwölf ausgefeilte, melodische Popsongs im besten Indie-Style. Der Opener „Truck Driver“ kombiniert flotte Passagen mit vertrackten Soundtüfteleien, während „Friends“ und „Satan“ im gemäßigten Tempo straight nach vorn gehen. „Floozy With An Uzi“ startet mit verzerrtem Gesang und minimalistischer Gitarrenuntermalung, bevor der typische Indie-Sound wieder die Oberhand gewinnt. Verspielte Akkorde prägen „Steal & Lie“, während bei „Wrong Bus“ LODGER auch mal zur Mundharmonika greifen. Betont rhythmisch geht’s mit „Under One God“ weiter, wohingegen „Escape Plan“ eher ruhige Töne anschlägt. „I Would Like To Fulfill Your Dreams“ geht ebenso wie „Brunswick Centre” ins Bein, dann setzen die Finnen mit „Don’t Go Home Tonight“ noch mal einen melancholischen Kontrapunkt. Zum Abschluss lassen die Nordlichter bei „Whatever The Weather“ noch mal rockige Sechssaiter auf verträumte Vocals treffen.

Eine sehr abwechslungsreiche und keineswegs gewöhnliche Platte ist „How Vulgar“ geworden. Hier und da blitzt ein wenig skandinavische Schwermut durch, die jedoch umgehend von fröhlichen Melodien aufgefangen wird. Ein gelungenen Nachfolger des Erstlings!

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