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LONELY KAMEL - Death’s-Head Hawkmoth

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LONELY KAMEL
Artist LONELY KAMEL
Title Death’s-Head Hawkmoth
Homepage LONELY KAMEL
Label STICKMAN RECORDS
Veröffentlichung 23.03.2018
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Da haben wir es: mein Album des Jahres! Es kommt aus Norwegen und hört auf den Titel „Death’s-Head Hawkmoth“ und im positiven Sinne verbrochen haben es LONELY KAMEL. 2008 haben Thomas Brenna (Gesang & Gitarre), Stian Helle /Bass & Backing Vocals) und Espen Nesset (Drums) ihre erste Platte rausgebracht, leider musste ich zehn Jahre warten, bis mir die Jungs aus Oslo vor die Flinte gekommen sind.

Auf dem Zettel hat der Dreier nach eigenem Bekunden ‚Norwegian heavy blues, hard rock & stoner’, der genauso fett und staubtrocken vorgetragen wird, wie es sich für ein ordentliches Brett dieses Genres gehört. Vergleiche zu den vier Vorgängern kann ich leider nicht anstellen, aber mit ihrem fünften Streich haben LONELY KAMEL definitiv alles richtig gemacht. Der Opener „Fascist Bastard“ startet im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Paukenschlag und von diesem Moment an machen die Nordmannen auch keine Gefangenen mehr. Mit rauem Gesang zeigt Kollege Brenna wo der Hammer hängt und selbstredend werden auch die Instrumente nicht geschont, ehe es mit „Psychedelic Warfare“ in die dreckige Garage geht. Das schwurbelige „Move On“ ist so etwas wie der spannungsgeladene Prolog für „Inside“, das für wahr ein wummerndes Space-Rock-Monster vom Feinsten ist. Mit „More Weed Less Hate“ lässt es das Trio temporeich krachen und verneigt sich an dieser Stelle zweifellos auch im nicht ganz so Stillen vor dem ehrwürdigen Lemmy Kilmister. Eine gehörige Stoner-Breitseite hauen die Herrschaften im Anschluss mit „Inebriated“ raus, um schließlich mit „The Day I’m Gone“ in bisweilen instrumentale Gefilde abzutauchen. Anfangs fühle ich mich gesanglich kurz an THE-CULT-Frontmann Ian Astbury erinnert, stilistisch haben die beiden Bands jedoch nur wenige Gemeinsamkeiten. Bei LONELY KAMEL wird vielmehr auf der Zielgeraden über knapp elf Minuten noch mal nach allen Regeln der psychedelischen Kunst gegniedelt, das es nur so eine Art hat.

Langeweile kommt bei „Death’s-Head Hawkmoth“ definitiv nicht auf, vielmehr verstehen es LONELY KAMEL, den beinahe klassischen Zutaten ihrer Musik genau die richtige Würze zu geben, um den Sound zwar retro aber nicht altbacken klingen zu lassen. Diese Mucke wird nie aus der Mode kommen!

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Lonely Kamel 'Death’s-Head Hawkmoth' Tracklist
1. Fascist bastard Button MP3 bestellen
2. Psychedelic warfare Button MP3 bestellen
3. Move on Button MP3 bestellen
4. Inside Button MP3 bestellen
5. More weed less hate Button MP3 bestellen
6. Inebriated Button MP3 bestellen
7. The day I'm gone Button MP3 bestellen
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