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LORD BELIAL - Revelation (The 7th Seal)

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Artist LORD BELIAL
Title Revelation (The 7th Seal)
Homepage LORD BELIAL
Label REGAIN RECORDS
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Die Schweden von LORD BELIAL stehen für konstant gute Black Metal-Kost und das seit gut 15 Jahren. Welche vergleichbare Formation kann das schon von sich behaupten? Und mit ihrem nunmehr sechsten Album bleiben die Nordlichter dem eingeschlagenen Stil treu. Eine gelungene Mischung aus epischen, melodischen und rasanten Passagen zusammen gefügt in schön eingängige und kurzweilige Walzen.

Grooven die ersten 4 Songs noch mit gekonnten Melodiebögen, amtlichen Riffs und einem brillierenden Sänger fett aber doch etwas unspektakulär auf einen zu, präsentieren LORD BELIAL mit „Death as Solution“ den ersten richtigen Kracher auf „Revelation“. Die Kombination aus rasenden Drums und den gezogenen Lead-Melodien entpuppt sich als Volltreffer, genauso wie der Einsatz der energisch-intensiven cleanen Vocals, welche sich ideal mit den extremen Shoutings verbinden. Richtig Hitpotenzial entwickelt zudem die Midtempo-Walze „Death Cult Era“. Eingängige, klirrend kalte Riffs, die im AMON AMARTH-Tempo mit den Drums losrotieren, tolle und nicht übertriebene Soli sowie eindringliche Vocals machen den Track zusammen mit seinem knackigen Titel zu einer wahren Hymne des neuen Silberlings. Als Gegenstück zum brettharten „Unspoken Veneration“ brilliert das Brüder-Trio Backelin dann mit dem Slow Mo-Ungetüm „Gateway to Oblivion“, welches mit seiner düster-melancholischen Atmosphäre besticht. Ein weiteres Mal bescheren uns hier die sehr eindringlichen, cleanen Vocals eine wahre Gänsehaut. Zum Ende hin haut man mit „Unholy War“ dann noch mal ein wahres Highlight der Black Metal-Kunst raus. Ein Killer mit Nackenbrecher-Geballer plus atmosphärischen Midtempo-Parts zum Birne abschrauben. Gespickt mit vorzüglichen Soli wird dieser Titel zu einem klassischen Gassenhauer des Schwarzkittel-Genres!

Auch nach 15 Jahren Existenz machen LORD BELIAL weiterhin keine Gefangenen, aber auch keine großen Experimente. Fans werden die Platte eh ungehört kaufen, denn die Schweden stehen für durchgängig gute Kost auf spielerisch verdammt hohem Niveau und eine Killer-Mischung aus Brutalität, Eingängkeit, Groove, und epischen Phasen. Und mit „Death Cult Era“ sowie „Gateway to Obilivion“ dürfte man auch den ein oder anderen Death Metal-Fan neugierig machen!

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