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LORD BISHOP ROCKS - Tear Down The Empire

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Artist LORD BISHOP ROCKS
Title Tear Down The Empire
Homepage LORD BISHOP ROCKS
Label TONZONEN RECORDS
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LORD BISHOP ist ein schwarzer Hüne von zwei Metern, der in der Bronx aufgewachsen ist und nach der Wende sein Glück im sächsischen Dresden gesucht hat. Zu diesem Zweck hat er sein Blues-Punk-Hardrock-Projekt LORD BISHOP ROCKS aus der Taufe gehoben, mit dem er seit nunmehr fast drei Jahrzehnten beinahe ununterbrochen rund um den Globus auf Tour ist. Ian Paice von DEEP PURPLE charakterisierte LORD BISHOP mal als das, was dabei rausgekommen wäre, wenn JAMES BROWN und JIMI HENDRIX ein gemeinsames Kind in die Welt gesetzt hätten. Eric Burdon von den ANIMALS will die Geister von HOWLIN WOLF gehört haben, als er LORD BISHOP singen hörte – der Mann, der sein Alter mit „Ich bin jung genug, um zu rocken, aber alt genug, um zu wissen wie!“ umschreibt, fesselt mit seiner Performance offensichtlich die Kollegen und auch mich konnte er mit seiner aktuellen Langrille „Tear Down The Empire“ voll überzeugen.

Lang gefackelt wird bei LORD BISHOP ROCKS übrigens nicht. Auf knapp 30 Minuten Spielzeit bringen es die zehn Songs, die vom Godfather of Grunge Jack Endino (u.a. NIRVANA & SOUNDGARDEN) und dem deutschen Producer-Geheimtipp Andy Schmidt (u.a. DISILLUSION) produziert wurden. Gleich mit dem Opener „Find My Way Home“ lässt es der Mann mit dem rauen Gesang ordentlich krachen, „Darkness“ schließt sich munter an und „Oops Damn“ gefällt mit groovigen Riffs, bevor mit „By The Way“ auch mal Raum für leise Töne bleibt – wohlgemerkt ohne es am nötigen Wumms fehlen zu lassen. In diesem Sinne schließt sich auch das akustische „If I“ an, ehe es dank „Modern Day Slave“ erneut in die Vollen geht. „Burn Down The House“ ist reinrassiger Rock’n’Roll, wohingegen „Dead Enough“ böse grummelnde Doom-Elemente ist Spiel bringt und das temperamentvolle „Pride“ auf den Dancefloor bittet. Mit dem finalen „The Bowie Song“ verneigen sich LORD BISHOP ROCKS vor dem bereits 2016 verstorbenen DAVID BOWIE und hauen noch einmal ein großartiges Gitarrensolo raus, bevor der Silberling ein wenig abrupt endet.

Nein, LORD BISHOP ROCKS haben mit „Tear Down The Empire“ das Rad nicht neu erfunden, aber sie bringen eine ziemlich gute Variation unters Volk, die derart voller Spielfreude und Herzblut steckt, dass man sich fragen muss, weshalb man von LORD BISHOP und seiner Entourage nicht schon viel mehr gehört und gesehen hat. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die amerikanisch-deutsche Combo zwar in schöner Regelmäßigkeit tourt, dann jedoch auf kleinen Bühnen steht und nicht mit einem großen Werbeetat auf sich aufmerksam machen kann. An der Qualität der Musik liegt es nicht, versprochen!

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