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LORDE - Pure Heroine

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Artist LORDE
Title Pure Heroine
Homepage LORDE
Label UNIVERSAL
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Sie ist gerade mal 16 Jahre alt und wurde vom Billboard Magazine schon zur „new Queen of Alternative“ gekürt. In ihrer Heimat Neuseeland gab es für das Debüt „Pure Heroine“ bereits Platin und auch in den USA marschierten die Langrille und die erste Single „Royal“ direkt bis zur Chartspitze durch. Jetzt hat der Erstling auch das Licht der bundesdeutschen Plattenladen erblickt und wird hierzulande vermutlich (und zu Recht) ebenfalls schnell für Begeisterung sorgen.

Das bereits erwähnte, sehr rhythmusbetonte „Royals“ hat dies bereits geschafft und auch der Album-Opener „Tennis Court“ gefällt mit catchy Electro-Pop-Sounds. „400 Lux“ erinnert ein wenig an den Minimalismus von THE XX, während „Ribs“ vergleichsweise schwelgend daherkommt und im Hintergrund druckvolle Dance-Beats offeriert. Nach einem 16-jährigen Teenager klingt das alles nicht, aber Ella Yelich-O’Connor arbeitet ja auch schon seit drei Jahren mit dem Major-Label Universal zusammen und ist offensichtlich schon ein echter Musik-Profi, der mit dem beschwingten „Buzzcut Season“ den nächsten Ohrwurm abliefert. „Team“ und „Glory And Gore“ bringen in leicht unterkühlter Machart erneut den Drumcomputer in Position, während das reduzierte „Still Sane“ nachdenklich stimmt und „White Teeth Teens“ mit vertrackten Clap-Hands-Rhythmen und zuckersüßem Gesang ums Eck kommt. Bleibt auf der Zielgeraden noch das dezent-treibende „A Word Alone“ mit dem die bald 17-jährige ein letztes Mal auf den Dancefloor bittet.

LORDE ist zweifellos das diesjährige musikalische Fräulein Wunder und tritt stimmlich und in gewissem Maße auch stilistisch in die Fußstapfen von LANA DEL REY und REGINA SPEKTOR. Erstaunlicherweise sind diese noch nicht einmal zu groß, weshalb man gespannt sein darf, was wir von dem talentierten jungen Hüpfer noch zu hören bekommen. Auch wenn „Heroine“ übersetzt „Heldin“ heißt, ist ein gewisser Suchtfaktor bei der Mucke der Neuseeländerin auf jeden Fall gegeben – und das erfreulicherweise ganz ohne Nebenwirkungen!

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