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LOST DREAMS - Wage Of Disgrace

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Artist LOST DREAMS
Title Wage Of Disgrace
Homepage LOST DREAMS
Label TWILIGHT
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.3/10 (4 Bewertungen)

Es gibt Alben, die es einem wirklich schwermachen, sich eine Meinung zu bilden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das fünfte Studioalbum der Österreicher LOST DREAMS.
 
Von den Zutaten hier stimmt an sich alles: Produktion, musikalisches Können, Orientierung an den richtigen musikalischen Vorbildern, die hier offenhörbar IN FLAMES und DARK TRANQUILLITY sind, und doch etwas fehlt: Der Aha-Effekt oder zumindest der Moment, in dem man merkt, dass ein Song richtig in den Nacken geht. Die Stücke sind mehrheitlich im Midtempo gehalten, weisen jede Menge moderne Göteborg-Riffs auf, werden ab und an mal gelungen mal weniger gelungen klanglich mit Keyboards verdichtet. Es gibt immer wieder gute Ansätze und Anfänge, jedoch verlieren die Kompositionen schnell an Spannung. Egal ob hier oder da das Tempo variiert wird, mal tief gegrunzt mal gekeift wird, ein Song, der sofort im Ohr bleibt findet sich auf „Wage Of Disgrace“ leider selten. Als Anspieltipps möchte ich an dieser Stelle dennoch den DARK TRANQUILLITY artigen Opener „Fear Me“, das titelgebende „Wage Of Disgrace“ oder den ruhigeren atmosphärisch dichten Rausschmeißer „No Demand For Honesty“ nennen.
 
Fans von melodischem Death Metal mit doppelläufigen Gitarren und Dark Metal Einschüben können hier durchaus mal ein Ohr riskieren. Nebenbei als kleine Randnotiz: Die Band war gerade auf dem diesjährigen Christmas Metal Meeting zu sehen. Wer dies verpasst hat, kann die Band bis Anfang nächsten Jahres in Deutschland live bestaunen.

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