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LOSTALONE - Say No To The World

VN:F [1.9.22_1171]
Artist LOSTALONE
Title Say No To The World
Homepage LOSTALONE
Label MARX CAPITAL RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Nachdem die drei Hungerhaken im vergangenen Jahr mit ihren EPs „Blood Is Sharp” und „Unleash The Sands of All Time” nebst diversen Live-Gigs auch in unserer schönen Republik punkten konnten, erscheint nun endlich die erste Langrille der Briten. LOSTALONE wurden 2005 von den beiden Schulfreunden Steven Battelle (Guitar & Vocals) und Mark Gibson (Drums & Backing Vocals) plus Tom Kitchen (Bass & Backing Vocals) ins Leben gerufen. Es dauerte nicht lange bis die Musikszene im Vereinigten Königreich auf das Trio aufmerksam wurde und auch hierzulande spitzte man die Ohren und so nahm das deutsche „Marx Capital Records“-Label LOSTALONE unter Vertrag.

Neben den bereits veröffentlichten Songs „Unleash The Sands of All Times“ und „Blood Is Sharp“ enthält das Album noch zwei Tracks („Lost Alone“ und „Awol Sunkissed“), die ausschließlich auf der deutschen Pressung zu hören sind. „Lost Alone“ war übrigens auch schon auf dem ersten Lebenszeichen der Herren vertreten. Den Anfang macht jedoch das brandneue „Elysium“. Gitarrenbetont gibt sich dieser Aufenthaltsort der Seligen und den Indies wird der flotte Sound mit Sicherheit gefallen. Zwischendurch schreit sich Steven ein wenig die Stimme aus dem Leib, während munter geschrammelt wird. Dann und wann wird auch mal ein wenig Tempo rausgenommen – Kräfte sammeln für das, was da noch kommen soll. Mit Stille hat „Silence“ nun wirklich nichts zu tun. Stattdessen wird weiter nach vorn gerockt – fette Riffs treffen auf gefälligen Harmoniegesang. Dem verschließt sich auch „Music And Warm Bodies“ nicht. Die Chance zum Warmtanzen hatte man inzwischen auch zur Genüge, da darf es mal eine Idee ruhiger zugehen, wobei nicht weniger druckvoll agiert wird. Aber auch fürs Gemüt haben die Jungs was in der Hinterhand: „Ethereal“ ist nun nicht gerade ne Schmusenummer, wärmt aber sicher jedes Indie-Herz, bevor wieder ausgelassen zu „Genevieve“ getanzt werden darf. Hier wird gerockt, was das Zeug hält. Mark prügelt wohlfeil auf seine Felle ein, während die Gitarre herrlich heult. Und dann kommt sie doch noch: die Schmusenummer! „Predators In A Maze“ verlangt nach Feuerzeugen und Engtanz, bevor „Awol Sunkissed“ die Liebenden wieder trennt und es erneut temperamentvoller zur Sache geht. Nicht minder knackig ist „Our Bodies Will Never Be Found“, das nochmals von ruhigeren Tönen abgelöst wird. „The Star Chorus“ gefällt mit filigranem Saitenzupfen und ungewöhnlich zurückhaltendem Gesang, dann geht es mit „Standing On The Ruins of A Beautiful Empire“ in die Zielgerade. Hier geben LOSTALONE noch mal richtig Gas und lassen es ordentlich krachen. Dafür nehmen sie sich lockere 9:42 Minuten Zeit und spielen sich noch mal um Kopf und Kragen und direkt in Gehörgang und Bein.

Die Appetithäppchen aus dem letzten Jahr haben wahrlich nicht zu viel versprochen. Wer die KILLERS, ARCTIC MONKEYS, FRANZ FERDINAND und MANDO DIAO schätzt, wird auch mit LOSTALONE viel Freude haben. Live hat der Dreier ebenso einiges drauf, wie sie jüngst mit MY CHEMICAL ROMANCE und ENTER SHIKARI unter Beweis gestellt haben. Erste Open-Air-Termine für den Festivalsommer sind auch bereits bestätigt, also Augen und Ohren aufhalten!

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