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LOU BEGA - 90s Cruiser

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Artist LOU BEGA
Title 90s Cruiser
Homepage LOU BEGA
Label ELECTROLA
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Man darf wohl davon ausgehen, dass LOU BEGA ein Fan der neunziger Jahre ist. Immerhin ist ihm 1999 mit „Mambo No. 5“ ein echter Welthit gelungen, der mehr als acht Millionen Mal verkauft wurde und in 21 Ländern auf Platz 1 der Charts stand. LOU BEGA steht für gute Laune und zweifellos waren auch die Neunziger eine Party-Dekade, die auch heutzutage (sofern coronabedingt überhaupt möglich) gern in Form von Motto-Partys wieder auferstehen. Bei diesen Gelegenheiten darf der „Mambo No. 5“ ebenso wenig fehlen, wie die Songs, die der 46-jährige Musiker auf seinem brandneuen Album „90s Cruiser“ zu neuem Leben erweckt hat.

Es geht auf eine ausgelassene Zeitreise in die Nineties, die mit dem euphorischen Eurodance-Klassiker „Sing Hallelujah“ (DR. ALBAN) startet. Lou serviert die Nummer mit reichlich Exotik und lässigen Reggae-Sounds, während die Vorab-Single „Buena Macarena“ (im Original von LOS DEL RIO) mit einem coolen Groove gefällt. Weitere Auskopplungen sind „Bongo Bong (MANU CHAO) und „Scatman & Hatman“. Letzteres Lied lässt SCATMAN JOHN wieder auferstehen, der mit seiner Hymne „Scatman (Ski-Ba-Bop-Ba-Dop-Bop)“ 1995 für Furore sorgte, Ende 1999 jedoch an Krebs verstarb. Der Eurodance-Spirit der VENGABOYS darf natürlich auch nicht fehlen und so erklärt LOU BEGA programmatisch: „Let’s Get The Fiesta started“, ehe er den Funk der STEREO MCS vermittels „Connected“ ins Hier und Jetzt holt. Mit viel Drive präsentiert der Latino-Mann auch ROZALLAs „Everybody’s Free“ und „Get Down“, welches 1996 die BACKSTREET-BOYS-Fans verzückt hat. 1997 war die Geburtsstunde von „King of My Castle“, ursprünglich vom WAMDUE PROJECT geschrieben und 1999 besonders erfolgreich als Remix von MOLOKO. Aus dem Hause MOLOKO kommt auch „Sing It Back“, das sich hier smooth anschließt; „Time Cruisers“ stammt hingegen wie auch „Waiting By The Peer“ aus der Feder von LOU BEGA und beide versprühen Aufbruchstimmung und pumpende Energie.

Bleibt noch der DJ Skællig Clubmix von „Scatman & Hatman“ und wer dann noch nicht auf den bunten Pop-Dancefloor der Neunziger zurückgekehrt ist, trug in den Nineties vermutlich karierte Holzfällerhemden und hörte Grunge. Zu dieser Spezies gehöre auch ich und wenn ich zu einer Neunziger-Party gehe, dann wähle ich definitiv die rockige Variante. Aber LOU BEGA macht seine Sache auf „90s Cruiser“ gut und präsentiert die ausgewählten Tracks ebenso druckvoll wie facettenreich.

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