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LOUDBLAST - Planet Pandemonium

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Artist LOUDBLAST
Title Planet Pandemonium
Homepage LOUDBLAST
Label SLALOM MUSIC
Leserbewertung
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Mmh… mal nachdenken… da war doch was. Richtig! Die Band hat von 1986 bis 1999 einige sehr nette Alben rausgebracht. Death mit etwas Nu Metal-Riffing und Texten jenseits der Gürtellinie. Auf einem Benefiz-Konzert für Chuck Schuldiner (R.I.P.) hat man sich mit einem neuen Gitarristen wieder zusammen getan und soviel Spaß gehabt, dass man nun sogar eine neue Scheibe eingebrettert hat.

Und seit 1999 hat sich hörbar einiges getan. Die Songs sind nicht mehr so verspielt und gehen allesamt viel mehr nach vorne, was vor allem am Riffing des neuen Axtmannes Alex Colin-Tocquaine (AGRESSOR) liegt, der den neuen Tracks hörbar mehr Groove verleiht. Dazu klingt Stephane düsterer, energischer und wütender als damals. Nun hört sich das wie eine eigenwillig Mischung aus Max Cavalera und David Vincent an. Und das alles andere als unsicher.

Auch produktionstechnisch hat man alles auf der sicheren Seite. Die Gitarren braten amtlich und die Drums kommen schön druckvoll daher. Dazu hat man das ganze schön ausgepegelt, dass nichts untergeht. Scheinbar sind LOUDBLAST mit diesem Album nun endlich in den 90ern angekommen, wie es damals schon hätte sein sollen. Evtl. ein paar Jahre zu spät, aber auf jeden Fall gut genug, um sich auch jetzt noch in die obere französische Liga zu zocken. Das ganze in gut 49 Min. dargeboten macht „Planet Pandemonium“ auf jeden Fall zu einem Album, in das der erfahrene Death Metaller ruhigen Gewissens seine Euronen investieren kann.

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