Band Filter

MAC DEMARCO - Salad Days

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MAC DEMARCO
Title Salad Days
Homepage MAC DEMARCO
Label CAPTURED TRACKS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Eigentlich heißt der Mann ja Vernor Winfield McBriare Smith IV, aber als der Kanadier fünf Jahre alt war, entschied seine Mutter, daraus McBriare Samuel Lanyon DeMarco da machen. Kürzt man das Ganze noch ein bisschen, haben wir MAC DEMARCO, der mit seinen knapp 24 Jahren schon auf sechs Jahre Musikerdasein und einen Haufen Veröffentlichungen zurückblicken kann. Die meisten als MAKEOUT VIDEOTAPE, zuletzt hat sich der smarte Jungspund jedoch auf seinen eigenen Namen besonnen und als MAC DEMARCO drei Silberlinge in die Plattenläden gebracht, wovon uns der jüngste „Salad Days“ jetzt auch erreicht hat.

Pünktlich zur Umstellung auf die Sommerzeit, die mit zumindest frühlingshaften Temperaturen einhergeht, beschert uns der Mann den passenden Soundtrack, um einfach nur unbeschwert die Sonne zu genießen. „Bloß kein Stress!“ scheint die Devise des tiefenentspannten Slackers zu sein und getreu dieses Wahlspruches eröffnet auch der Titeltrack „Salad Days“ den musikalischen Reigen. Mit seiner Vorab-Single „Passing Out Pieces“ zeigt er zwar durchaus auch seine melancholische Seite, aber aus der Ruhe bringen lässt DeMarco sich deshalb noch lange nicht. Dagegen sprechen Nummern wie „Blue Boy“ und „Brother“, die kaum chilliger sein könnten. „Let Her Go“ schießt genau so locker aus der Hüfte und auch „Goodbye Weekend“ ist absolut easy going. „Let My Baby Stay“ trägt den romantischen Anwandlungen des Indie-Muckers Rechnung, der mit „Treat Her Better“ eine Lanze für jene Frauen bricht, die von ihren Männern schlecht behandelt werden. Aber selbst in solchen Momenten wirkt er fast ein wenig entrückt und so was wie Zorn oder Wut scheint Mac nicht zu kennen. Auf jeden Fall klingen das flirrende „Chamber of Reflection“ und das smoothe „Go Easy“ sehr, sehr friedlich. Für das finale „Jonny’s Odyssey“ braucht’s im Übrigen keine Vocals, hier lässt MAC DEMARCO einfach die Instrumente für sich sprechen.

„Jizz Jazz“ nennt MAC DEMARCO seinen Musikstil, der sich beim Surf-Pop, Indie-Rock, Folk und psychedelischen Versatzstücken bedient. Alles in allem ein bisschen hippieesk, aber auf eine moderne Art. Genau das Richtige, um die ersten warmen Sonnenstrahlen zu begrüßen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Also: stay cool!

 

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu MAC DEMARCO