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MACHINEMADE GOD - The Infinity Complex

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Artist MACHINEMADE GOD
Title The Infinity Complex
Homepage MACHINEMADE GOD
Label METAL BLADE
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Ist doch immer wieder interessant zu erleben, wie sich einige Band so entwickeln. So sind mir MACHINEMADE GOD schon vor über einem Jahr bei der Release-Show von CALIBAN in der Matrix aufgefallen, mittlerweile konnte man nach nur einem Demo einen Deal mit Metal Blade eintüten, und schon ist das Debüt am Start. Klar, wenn man als Vergleiche jetzt auch noch Bands von SLAYER, UNEARTH bis IN FLAMES heranzieht, werden sich viele gleich genervt abwenden. Doch halt, auch in der Flut der Metalcore/ modern Death Metal-Releases gibt es immer wieder sehr gute Bands zu entdecken. Und die müssen nicht unbedingt aus Schweden oder Massachusetts kommen, sondern auch mal aus der Rhein/ Ruhr-Gegend.

So fahren die Fünfe ein deftiges und von Jacob Brehdal (HATESPHERE) äußerst fett produziertes Stück Metal auf. Die Doublebass wummert, die Riffs sägen, und Sänger Flo brüllt und growlt sich die Seele aus dem Hals. Erfreulich wenig Breakdowns trüben das Mosh-Inferno, groovige Melodien und dicke Moshparts bestimmen hier das Geschehen. Besonders zu bemerken bei „Losses to Lessons“, dem Download-Song „Bleeding from within“ und dem besonders fetten Blast-Groover „Angel Wings“. Und bei „Downpour of Emptiness“ lässt man sogar mal die zweistimmige Lead-Gitarre aus dem Sack. Gut, das neue Genre noch mal neu erfinden können MMG auch nicht, dennoch ist es doch immer wieder erstaunlich, was für Leistungen manche Bands schon auf ihrem Debüt abliefern. Wenn MACHINEMADE GOD dies so weiterführen, interessiert sich bald niemand mehr für die Staaten als Referenz in Sachen moderner Death Metal.

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