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MAD ARCHITECT - Journey To Madness

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Artist MAD ARCHITECT
Title Journey To Madness
Homepage MAD ARCHITECT
Label SUPERTZAR RECORDS
Leserbewertung
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5.0/10 (1 Bewertungen)

Snowy Shaw, der Frontmann von MAD ARCHITECT, ist ja nun in der internationalen Metalszene wahrlich kein unbeschriebenes Blatt mehr, so dass die selbst ernannte Dark Power Metal Band schon mal mit einem bekannten Namen aufwarten kann, was es in der übersättigten Metalszene durchaus leichter macht, die Aufmerksamkeit der Fans und potentiellen Käufer auf sich zu ziehen.

True Metal Fans können sich den Namen MAD ARCHITECT schon mal auf ihre Kutte kritzeln, denn was die Band auf „Journey To Madness“ zu bieten hat, ist das schlechteste nicht. Zwar tapst die Band des Öfteren in die Klischee-Falle und kann ihre Einflüsse, zu denen mit Sicherheit am ehesten GAMMA RAY gehören, nicht verleugnen, aber durch das Hinzunehmen von Elementen aus den härten Subgenres des Heavy Metal verschafft man sich durchaus eine eigene Identität. Dennoch muss ich immer an „Heading For Tomorrow“ denken, wenn ich den Silberling durchlaufen lassen, was sicherlich an Snowys Phrasierung liegt, die mich an die Vocals auf dem o.g. GAMMA RAY Debüt erinnern.

Ansonsten machen MAD ARCHITECT eine Menge richtig, wenngleich auch nichts Neues. Pathos, wie man ihn von HELLOWEEN zu Kiske-Zeiten und SONATA ARCTICA kennt, eine große Portion Klischee, a la HAMMERFALL und MANOWAR und ´ne Menge Spaß in den Backen sorgen für ein urtypisches True Metal Alben, das vielleicht eine Spur zu sauber und glatt klingt. Da nützen auch die manchmal eingestreuten härteren Vocals nichts, dass hier weichgespült und glattgebügelt gerockt wird, aber dabei nicht schlecht. Dennoch rauscht das Werk irgendwie an einem vorbei, da die absoluten Highlights fehlen und der Kitsch einen zeitweise dann doch übelst erschlägt.

Das Problem von „Journey…“ ist, dass es einfach keinen Spaß macht, das Album am Stück zu hören. Ein oder zwei Songs machen Laune, aber in seiner Gänze beginnt der Silberling zu nerven und zu langweilen, weil einem irgendwie alles zu bekannt vorkommt. Aber richtig schlecht ist die CD auch nicht. Ich würde mal sagen, die Jungs bewegen sich im gesunden Genre-Mittelfeld. Kann man hören, man findet aber massig bessere Alternativen.

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