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MAKE THE GIRL DANCE - Extraball

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Artist MAKE THE GIRL DANCE
Title Extraball
Homepage MAKE THE GIRL DANCE
Label ROY MUSIC
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Pierre Mathiue und Greg Kozo – besser bekannt als MAKE THE GIRL DANCE – melden sich zurück! Vier Jahre nach dem Erscheinen ihres Debüts „Everything Is Gonna Be Ok In The End“ ist jetzt ihr zweiter Streich „Extraball“ in die Plattenläden gekommen und erneut lassen die beiden Franzosen die Puppen tanzen.

Der Opener „Candy Store“ ist dabei auch durchaus dazu geeignet, den Elektro-Pop-Dancefloor zu füllen, wozu nicht zuletzt der Gastgesang von ORNETTE & YARD OF BLONDES beiträgt. „Mad Clap“ trägt das Programm bereits im Titel – auf Dauer macht die Nummer tatsächlich ein bisschen rammdösig, da lobe ich mir die eingängigeren Tracks wie das temporeiche „Yé Yé (Ooh La La)“ oder das verspielte „Your Spring“. Insgesamt wirkt „Extraball“ auf mich jedoch seltsam zusammengeschustert. Hier noch ein bisschen rhythmusbetonter Dance-Pop („Woo Woo“), dort schnell ein paar bpm extra („Fairytale & Black Panty“ oder auch das völlig uninspirierte „Voodoo“), dann wird’s schon irgendwie für die Tanzschuppen dieser Welt reichen. Die stumpfen Beats von „Explosive“ mögen in der passenden, bereits aufgepeitschten Stimmung auch als Tanzflächen-Filler taugen, mich kann das Gesamtpaket „Extraball“ allerdings nicht überzeugen. Daran ändern auch „Something Or Anything“ mit seinem austauschbaren Plastikpop-Appeal nichts mehr. Das straighte „Dancing In Nowhere“ eignet sich mit SOLANGE LA FRANGE am Mikro zweifellos für die Zappelbude und auch bei sportlicher Betätigung wird der Song für einen steigenden Puls sorgen, gebraucht hat es die Welt aber ebenso wenig wie das Recycling-Produkt „Girlz Part.2“.

Mit seinem Debüt war das Duo ziemlich erfolgreich: Mehr als 40 Millionen Mal wurden die Videos angeklickt, die Musik der Franzmänner untermalte Werbespots großer Marken wie Microsoft, Nivea und Magnum und auch Hollywood-Blockbuster (z.B. Luc Bressons „Lucy“) und TV-Serien wie „Gossip Girl“ und „Castle“ waren mit Tracks von MAKE THE GIRL DANCE gespickt. Vielleicht klappt das auch mit „Extraball“ – zumindest in kleinen homöopathischen Dosen. In Gänze nervt der Silberling in seiner Belanglosigkeit nämlich ganz gewaltig.

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