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MALEVOLENT CREATION - Doomsday X

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Artist MALEVOLENT CREATION
Title Doomsday X
Homepage MALEVOLENT CREATION
Label MASSACRE RECORDS
Leserbewertung
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Bringt „Doomsday X“ Neues im Hause MALEVOLENT CREATION? Diese Frage muss man mit Ja und Nein beantworten, denn einerseits kann man ein neues Label vorweisen und auch das Line-Up-Karussell hat sich kräftig gedreht. Aber anstelle neuer Mitstreiter hat man sich wieder in Originalbesetzung zusammen gefunden. Sprich Brett Hoffmann, Phil Fasciana, Jason Blachowicz, Dave Culross und Jon Rubin machen wieder gemeinsame Sache und die Scheibe wurde bereits im Vorfeld auf einer langen Europatour promotet. Allerdings sind dies auch ALLE Neuigkeiten, denn musikalisch hat man sich kaum einen Deut verändert und spielt weiterhin altbekannten US-Death Metal mit diversen SLAYER-Zitaten, was ja prinzipiell nicht schlecht sein muss. Wenn man den aktuellen Rundling im Gesamtkatalog der Band einordnen müsste, würde „Doomsday X“ wohl eher in die Prä-“The will to kill“Phase passen, auch wenn gerade genanntes Album bei den Fans hoch im Kurs steht.

Der Opener „Bio-Terror“ weist demzufolge straighten Death Metal ohne technische Schnörkel auf, der sich, bis auf einen kurzen Slow-Mo Einschub im Mittelteil, in schnellen Gefilden bewegt. „Cauterized“ steigt zunächst mit einem melodischen, zweistimmigen Intro ein, bevor man wieder die Pfade des Openers betritt. Einen ersten Höhepunkt bietet das gedrosselte „Deliver my enemy“, welches Groove, Eingängigkeit und ausladende Soli des SLIPKNOT-Gitarristen verbindet. Des Weiteren sticht „Strength in numbers“ positiv hervor, wo man mit coolen Gitarrenläufen und prägnanten Gesangslinien überzeugen kann.

Auch wenn „Doomsday X“ durchweg gutes, aber oft gehörtes Material bietet, sind die Höhepunkte doch rar gesät und das Niveau speziell vom „TWTK“-Album wird kaum erreicht. Alles in allem ein gutklassiges Death-Metal Werk – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Alleinig das nervige Promo-CD Gequassel geht einem deftig auf die Nerven und man fragt sich, warum dies mehrmals pro Song den Hörgenuss unterbrechen muss…

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