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MALFEITOR - Unio Mystica Maxima

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Artist MALFEITOR
Title Unio Mystica Maxima
Homepage MALFEITOR
Label SCARLET RECORDS
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Nur sehr wenige Black Metal-Bands aus Italien haben es bislang geschafft, sich über die Grenzen ihres Landes hinaus in der extremen Metal-Welt zu etablieren. ABORYM zählen ohne Frage dazu und so verwundert es auch nicht, dass der Kopf des MALFEITOR-Trios niemand geringeres als Fabban von eben jenen ist.

Ob alleine diese Tatsache für das amtliche „Unio Mystica Maxima“ verantwortlich ist, bleibt mal dahingestellt, schließlich arbeitete der Südeuropäer ja nicht alleine an der Platte. Aber ohne Frage ist das Debüt von MALFEITOR ein wahres Fest für old school-Schwarzkittel. Deutlich von den frühen Werken von IMMORTAL und MAYHEM beeinflusst, bretzeln die Italos in acht vollen Songs (+ Intro) mächtig nach vorne. Dabei ist alles vorhanden, was das schwarze Herz begehrt. Besonders „Rex Bestia Fera“ ist ein Musterbeispiel für die gelungene Kombination von purer Raserei mit klirrenden Gitarren, erbarmungslos bretternden Drums und extrem hasserfüllten Krächz-Vocals. Genial dann der Übergang in den atmosphärischen Midtempo-Mittelteil, welcher mit düsteren Chorälen unterlegt wurde. Da wurde mehr als gut von den Großen der frühen 90ern abgeschaut und angemessen umgesetzt. Direkt weiter in den nächsten Highspeed-Part, welcher flüssig über einen unterschwellig eingefügten Groove in einen weiteren Midtempo-Teil rotiert und fertig ist ein wahrer Black Metal-Knaller, der zudem überaus klassisch in einer schleppenden Riffwand endet. Mit „In this Place forever“ und dem Titelstück wird man dann klassisch direkt in die Hölle geblastet, während das etwas plakativ benannte „Jesus Christi to the Lions“ ein weiteres episches, atmosphärisches Meisterstück geworden ist, welches aber natürlich auch mal amtlich aufs Gaspedal drückt. Perfekt schließt das besonders mit satanischen Texten versehene „Baphomet“ an, welches ebenfalls durch die Kombination von hasserfüllter Raserei und atmosphärischen Passagen brilliert.

So liefert Fabban mit seinen MALFEITORen ein durchweg starkes Black Metal-Gewitter ab, welches seine Stärken nicht nur in den brachialen Highspeed-Tracks entwickelt, sondern besonders in den besonders bösartigen Walzen, in denen Raserei und epische Anteile gelungen kombiniert werden, brilliert. Sehr stark!

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