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MALUMMEH - Revival

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Artist MALUMMEH
Title Revival
Homepage MALUMMEH
Label SPINEFARM
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.8/10 (4 Bewertungen)

Jetzt kommt’s knüppeldick aus Finnland. MALUMMEH starten zu einem Death/ Thrash/ Metalcore-Rundumschlag. Die bisher noch recht kurze Bandgeschichte ist schnell zusammengefasst: 2004 gegründet, zwei Demos, einige Liveauftritte, guten Eindruck hinterlassen und schon hatte man den Vertrag bei Spikefarm (einem Ableger von Spinefarm) in der Tasche. Sieht also nach einem echten Senkrechtstart aus, der umso beachtlicher erscheint, wenn man bedenkt, dass Metalcore nicht zu den Spielarten gehört, die man normalerweise auf diesem Label finden würde. Also müssen die Jungs mit ihrem thrashigen Metal, treibender Gitarrenarbeit und einem ordentlichen Schuss Core, dem der amerikanische Einfluss nicht abzusprechen ist, wohl alles richtig gemacht haben. Da haben wir also treibende Gitarren, die sich stark am schwedischen Elchtod orientieren, groovende, teils blastende Drums und einen Sänger, der sich, wie es in diesem Genre üblich ist, im wahrsten Sinne die Lunge aus dem Hals brüllt.

Wenn man sich also „Revival“ in den Player packt, wird man nach einem geflüsterten halbminütigen Intro schlichtweg niedergeknüppelt- und gebrüllt. „Arschtight“ würde da als Adjektiv schon mal perfekt passen, müsste man MALUMMEH mit einem Wort beschreiben. Für ein Debüt klingt das Brett auch schon ziemlich gereift, die Herren wissen also offensichtlich, was sie da tun. Allerdings möchte ich anmerken, dass da einfach noch das gewissen Quäntchen Eigenständigkeit und Abwechslung fehlt. Genau das sollte man sich als Ziel für das nächste Album setzen und herauskäme wohl eine ziemlich perfekte Scheibe. Ansonsten fühlt man sich stellenweise an die Landmänner von AMORAL oder MORS PRINCIPIUM EST erinnert, wobei angesichts des Arschtrittfaktors dieser Bands ein Vergleich bestimmt keine Schande ist.

Ums gleich zu sagen, den hartnäckigen Gegnern des Metalcore-Genres wird diese Scheibe bestimmt sauer aufstoßen, auch allen anderen, die mit dem „modernen Kram“ nichts anfangen können. Wer aber auf Metal jedweder Art aus Suomi steht und Metalcore/ Melodic Thrash/ Death per se mag, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Auch wenn MALUMMEH das (Metalcore) Rad keineswegs neu erfunden haben, dürften sich mit „Revival“ einen absoluten Achtungserfolg landen.

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