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MANDRAGORA SCREAM - Volturna

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Artist MANDRAGORA SCREAM
Title Volturna
Homepage MANDRAGORA SCREAM
Label MASSACRE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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3.0/10 (1 Bewertungen)

Ist es ein Omen, dass mir zum Kinostart der Teenyromanze „New Moon“ eine Kurzgeschichtensammlung von Vampirromanzen in die Hände fällt und abends dann dieses Album in meinem Briefkasten liegt? Der Tag schien im Zeichen der Blutsauger zu stehen, doch so sehr ich ein Fan dieser Kreaturen in sämtlicher medialen/ literarischen Aufbereitung bin, eine würdige musikalische Umsetzung ist mir bis auf TARJAs „Damned and Divine“ immer noch nicht untergekommen.

MANDRAGORA SCREAM (ehemals auf Nuclear Blast beheimatet) haben sich also vom Outfit bis zu den Texten ganz der Vampirmythologie verschrieben und da diese besonders in der Gothicszene beliebt ist, wundert es auch kaum, dass die Italiener sich genau dieser Stilrichtung bedienen. Keyboards und Samples dürfen hier genauso wenig fehlen wie auch ganz nach Industrial-Art verzerrte Gitarren, doch sobald der nicht anders als schrecklich zu bezeichnende Akzent von Sängerin Morgan ertönt, geht jegliche Stimmung verloren (muss man denn unbedingt auf Englisch singen, wenn man der Sprache so offensichtlich nicht mächtig ist???). Dabei hat die Truppe durchaus interessante Ideen, wie Cello-Einspielungen, Sopranstimmen im Hintergrund oder vampirisch-fauchender Sprechgesang bzw. düster gehauchte Textzeilen. Doch die besten Ideen sind nichts wert, wenn es an der Umsetzung bzw. dem mittelmäßigen Songschreiberqualitäten hapert, wenn auch Songs wie „A Chance from Him„ oder „The Seagull’s Creed“ ganz ordentlich daherkommen. Doch erstaunt es kaum, dass die beiden Coverversionen („Bang Bang“ von CHER und „Fade to Grey“ von VISAGE) einfach am besten abschneiden.

In den Gothictanzsälen wird sich dieses Album möglicherweise regen Airplays erfreuen, doch für den Genuss zu Hause fehlt einfach das gewisse Etwas.
Juliane John

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Was denken sich eigentlich Massacre Records dabei, des Hörers werte Ohren mit einem solchen Schrott wie diesem hier zu belästigen??? Lasch und uninspiriert vor sich hindudelnder Light-GothicRock/ Metal mit schrecklich knödelnder Heiser-Trulla am Mikro… wer nach dem völlig abstrusen Opener „I’m going Alone“ noch freiwillig weiterhört, ist echt hart gesotten und verdient Schmerzensgeld!

Die Produktion taugt nix, die Sängerin kann gar nix und die restlichen Musiker langweilen mit Schülerband-Niveau, mehr braucht es bei dem strunzlangweiligen Songwriting auch nicht. EBM-Goth mit männlichem Verzerr-Gesang wie in „Killing Game“ könnte man sich in Zukunft auf die Fahnen schreiben (klingt gar ein wenig nach OOMPH!), da geht wenigstens etwas. Wenn man sich auf diesem Null-Niveau befindet, sollte man es aber nicht auch noch wagen, sich an großen Songs mittels eines Covers zu versuchen… MANDRAGORA SCREAM foltern uns gleich doppelt! „Bang Bang“ von SONNY & CHER geht schon gar nicht, aber einen absoluten Szene-Kult-ÜberHit wie „Fade to Grey“ derart zu verhunzen, gehört verboten!!!

Jede kleine Nachwuchscombo, die sich den Arsch abmüht, um irgendwas auf die Kette zu bekommen und die sich vor Augen hält, das völlige Un-Bands wie diese hier mit vertontem Brechreiz einen Deal bei einem renommierten Label einheimsen können, wird sich zu Recht fragen, was für Leute dafür verantwortlich sind. Der mieseste Schrott, der mir seit Jahren auf den Tisch gekommen ist! FINGER WEG!!!
MOSES

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