Band Filter

Request did not return a valid result

MANDRAKE PROJECT - Transitions

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MANDRAKE PROJECT
Title Transitions
Homepage MANDRAKE PROJECT
Label GLASSVILLE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.0/10 (1 Bewertungen)

Gleich acht Mann stark ist das MANDRAKE PROJECT, das sich einen Mix aus Ambient- und Prog-Rock auf die Fahnen geschrieben hat. Dabei ist „Transitions“ die dritte Full Length der Herrschaften aus Pittsburgh. Die Wurzeln der Band sind irgendwo im Jahre 2002 zu suchen, 2006 gab’s die erste Platte „A Favor To The Muse“ und 2009 folgte „A Miraculous Container“. Mir beide völlig unbekannt, was daran liegen könnte, dass es sie bei uns nur als Import gibt. Dass das MANDRAKE PROJECT beim niederländischen Label Glassville unter- und damit auch in unsere Reichweite gekommen ist, ist übrigens einer Empfehlung von Steven Wilson (PORCUPINE TREE, BLACKFIELD) geschuldet, der die Band sozusagen entdeckt hat, nachdem ihre Mitglieder ihm eine CD mit Studiomaterial in die Hand gedrückt hatten. Eigentlich sollte es nur eine 6-Track-EP werden, aus der am Ende dann aber eine Langrille mit 13 Songs geworden ist.

Geboten werden gut 50 Minuten in überwiegender Slow Motion, die mit dem Titeltack „Transitions“ beginnen. Der Song ist so etwas wie das Intro der Platte, ehe mit „We Are You“ das Tempo anzieht und Einflüsse von DAVID BOWIE unüberhörbar sind. Beim folgenden „In Love“ gibt’s Art-Pop und jede Menge Streicher, während „Black Bag“ als poppiges Leichtgewicht daherkommt. Deutlich getragener geht es da beim pianolastigen „Dry In The Quarter“ zur Sache, dem sich mit „Temptless“ das erste instrumentale Stück anschließt, zu dem wohl am ehesten de Stempel „Kammer-Pop“ passt. „The Old Is New“ hat ein wenig bei den frühen PINK FLOYD geklaut, wohingegen „Diabolique“ erneut auf Gesang verzichtet und osteuropäische Folklore sowie orientalische Musik zusammenführt. Das Ganze gewohnt dezent, aber eindringlich arrangiert, ehe es mit „Wide Open“ erstmals ein wenig rockiger zugeht. Davon ist „Given Away“ weit entfernt und auch „Säng For Min Fru“ wabert mit orchestraler Unterstützung (und ohne Lyrics) aus den Boxen, bevor „Providence“ die Geigen erneut singen lässt und „Rain“ zum hymnischen Finalschlag ausholt.

Als Reverenzen nennt das MANDRAKE PROJECT neben DAVID BOWIE auch ELBOW, 10CC, SIGUR ROS und ARCADE FIRE. Ich könnte mir vorstellen, dass der Achter auch eine Vorliebe für Filmmusik hat, denn manches Mal klingen die Kompositionen wie die Begleitmusik zu einem tiefschürfenden Kino-Schwergewicht. Leichte Kost ist das definitiv nicht, aber sicher ein Fest für verkopfte Prog-Rock- und Ambient-Liebhaber.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu MANDRAKE PROJECT