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MARIE FISKER - Mirror Mirror Mirror Mirror

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Artist MARIE FISKER
Title Mirror Mirror Mirror Mirror
Homepage MARIE FISKER
Label R.D.S.
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MARIE FISKER wurde 1976 in Kopenhagen geboren. Anfang 2000 richtete sie ein Studio im Hinterhof eines alten Hauses im Zentrum der dänischen Hauptstadt ein. Dort komponierte sie Lieder, nahm Demos auf und lud Musiker ein, sie im Studio zu begleiten. Der so entwickelte eigene musikalische Klang (HELGI JÓNSSON sprach im Zusammenhang mit MARIE FISKER von der skandinavischen und weiblichen Antwort auf NICK CAVE) prägt auch ihr fantastisches Debütalbum „Ghost Of Love“, das sie zusammen mit dem Schlagzeuger Jakob Høyer (ex-THE RAVEONETTES) produziert und in Deutschland letzten Herbst veröffentlicht hat. Intensive Musiker-Freundschaften und daraus resultierende Kooperationen nahmen schon immer einen großen Teil in Maries musikalischem Schaffen ein. So führte auch die Freundschaft zu Anders TRENTEMØLLER nicht nur dazu, dass sie ein festes Bandmitglied bei seiner letzten Tour war, sondern auch die Vocals zur Single „Sycamore Feeling“ beisteuerte, die auf seinem gefeierten „Into The Great Wide Yonder““ (VÖ: Mai 2010) zu finden ist.

Nun erscheint ihre EP „Mirror Mirror Mirror Mirror“; der erste Vorbote ihres für das nächste Jahr erwarteten Longplayers. Neben dem Titelsong sind noch drei weitere Stücke auf dem Tonträger zu finden. Allesamt Coverversionen aus Maries Debüt. Den Anfang macht jedoch Fräulein Fisker höchstpersönlich und präsentiert melancholisch-verwunschene Sounds, die sich mit großer Intensität ins Hirn fressen. Sune Rose Wagner (Sänger, Gitarrist und Songschreiber bei THE RAVEONETTES) hat sich des wunderbaren Titeltracks „Ghost of Love“ angenommen, das in seiner Version vielleicht noch eine Spur mehr Slide-Gitarren enthält als das Original. Mein Favorit des Erstlings ist „City Lies“, das in der CHIMES&BELLS-Bearbeitung ein wenig verspielter daherkommt, sich aber durchaus sehen lassen kann. Der MURDER-Gitarrist Andreas Mathiasen gibt sich bei „Hold On This For A While“ die Ehre und verhilft dem Song zu einer gehörigen Portion Emotionalität. Mit dem männlichen Gesang könnte die Nummer auch aus der Feder von SIVERT HØYEM oder seiner grandiosen Kapelle MADRUGADA stammen und ist zweifellos für eine wohlige Gänsehaut gut.

Liebe Marie, lass uns nicht zu lange auf die neue Langrille warten und nimm ruhig auch wieder ein paar befreundete Musiker mit ins Studio! Bis es dann mit der neuen Platte so weit ist, höre ich weiter „Ghost of Love“ und ab sofort auch sehr gern „Mirror“ hoch 4.

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