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MARITIME - Heresy And the Hotel Choir

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MARITIME
Title Heresy And the Hotel Choir
Homepage MARITIME
Label GRAND HOTEL VAN CLEEF
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

2003 gegründet legen MARITIME inzwischen schon ihren dritten Longplayer vor. Möglich, dass Musik im Midwesten der USA einfach die beste Beschäftigungsmöglichkeit ist. Ansonsten kann man in Wisconsins größter Stadt Milwaukee aber auch noch hervorragend Bier brauen (Pabst, Schlitz und Miller) sowie Rasenmäher (Briggs & Stratton) und Motorräder (Harley Davidson) herstellen. Doch kommen wir zur Musik zurück, der sich Davey von Bohlen (fragt mich jetzt bitte nicht, ob da ein verwandtschaftliches Verhältnis zu unserem Dieter besteht) am Gesang und der Gitarre gemeinsam mit Chicken (Gitarre & Keyboard), Dan Didier (Schlagzeug) und Justin Klug (Bass) widmen.

Musikalisch ist das Quartett glücklicherweise ganz weit von Dieter Bohlen entfernt. Stattdessen gibt es Indie-Rock mit poetischen Texten aus Daveys Feder, der auch mit seiner Stimme zu überzeugen vermag. Der Opener Opener „Guns of Navarone“ schrammelt mit fröhlichen Beats los, dann holt „With Holes For Thumb Sized Birds“ zu einem epischen Rundumschlag aus. „For Science Fiction“ sorgt für einen flotten Rhythmus, bevor „Hand Over Hannover” ein wenig Punkrock sprechen lässt. Gutgelaunt und mit Orgelklängen unterlegt setzt „Arent’t We All Found Out“ den Reigen fort. „Peril“ verfolgt einen etwas verschlungenen Weg, während „Pearl“ auf schöne Art und Weise straight nach vorn rockt. So in Fahrt gekommen, geht’s gitarrenlastig mit „Hours That You Keep“ weiter und „Be Unhappy“ straft sich selbst Lügen. Eine melancholische Unternote ist zwar zu hören, unglücklich klingt der Song aber keinesfalls, stattdessen lädt er eher zum Tanzen ein. Gleiches gilt auch für „Are We Renegade“, das ein wenig ruhiger daherkommt. „First Night On Earth“ betört in Slowmotion, dann zieht mit „Love Is Given Up“ das Tempo zum finalen Showdown noch mal an.

Ein Dutzend melodischer Rocksongs voller Inbrunst und Spielfreude, die nicht langweilig werden. Wunderbar unhippe, unaufgeregte, unmoderne und ungeschminkte Musik – was will man mehr?

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