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MARK LIND - Death or Jail

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Artist MARK LIND
Title Death or Jail
Homepage MARK LIND
Label I SCREAM RECORDS
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MARK LIND ist in der Bostoner Musikszene das, was man gemeinhin als „bunten Hund“ bezeichnet. Normalerweise Kopf der DUCKY BOYS frönte er die letzten 10 Jahre dem Rock ’n’ Roll mit Punkeinschlag, auch Bruder Rob Lind ist hier unterwegs mit der Hardcoretruppe BLOOD FOR BLOOD und seinem Nebenprojekt RAMALLAH. Nun wandelt Mark auf Solopfaden. Das heißt, so ganz dann auch wieder nicht, denn „Death or Jail“ hat er auch zusammen mit seinen Freunden eingespielt: Jason Messina von den DUCKY BOYS an den Drums, Marc Flynn (TH SHARKING) an den Keys, Steve Young (CONFRONT) spielt Gitarre und etliche Kumpels geben den Backgroundchor.

Herausgekommen sind 11 erdige, verqualmte Rockstücke, leider nicht so gut abgehangen wie bei BRUCE SPRINGSTEEN. Obwohl sich LIND stark an dessen Songwriting orientiert und auch stimmlich an den Boss erinnert, reicht er an den Kollegen aus New Jersey nicht heran. Für Stadionrock fehlt es an Bombast, für die Singer/ Songwriter – Ecke geht es aber dann doch nicht beschaulich genug zu. Liest man die Lyrics, merkt man, dass Mark Lind durchaus etwas zu erzählen hat, persönliche Erfahrungen und Erinnerungen werden hier zu Songthemen verarbeitet, im Booklet zusätzlich von ihm kommentiert, und deshalb steht wohl auch allein sein Name auf dem Cover. In Erinnerung geblieben ist mir dann aber doch nur die Zeile „It’s the same old song and the same old place“. So richtig festsetzen und fesseln will mich nichts an dieser Scheibe, dafür finde ich die Drums zu labberig, die Backgroundvokals zu dünn und die Keys zu hausbacken. Als Hintergrundbeschallung geht’s noch durch und dem ein oder anderem altvorderen, rustikalen Rocker wird’s vielleicht gefallen. Ansonsten: Verzichtbar.

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