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MASON HILL - Against The Wall

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Artist MASON HILL
Title Against The Wall
Homepage MASON HILL
Label 7HZ RECORDINGS
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Die Anfänge der schottischen Alternative-Rock-Kapelle MASON HILL reichen bis ins Jahr 2008 zurück. Damals trafen sich die beiden Schüler Scott Taylor (Vocals) und James Bird (Gitarre) und merkten, dass sie den gleichen Rock’n’Roll-Traum hatten. Es dauerte allerdings bis 2013, bis die Band mit Marc Montgomery (Gitarre), Matthew Ward (Bass) und Craig McFetridge (Drums) vollständig war. Weitere acht Jahre gingen bis zum ersten Langrille ins Land, doch jetzt erblickt das Debüt „Against The Wall“ das Licht der Plattenläden. Für ihr Album sammelte der Fünfer aus Glasgow via Crowdfunding 16.000,00 GBP, um 2019 in den heimischen Riverside Studios elf energiegeladene Songs aufzunehmen; Taylor reiste später in die legendären Ladyland Studios nach New York, um dort die Gesangsspur unter Dach und Fach zu bringen.

Nach dem eher dem zurückhaltenden, beinahe geheimnisvollen Opener „Reborn“ (den es auch noch mal als Reprise gibt) macht bereits das nachfolgende „No Regret“ klar, dass bei MASON HILL die Langäxte das Sagen haben. Dazu passt Scotts kraftvolles Organ ganz hervorragend und auch bei ruhigeren Passagen, wie sie in der Vorabsingle, dem Titeltrack „Against The Wall“, vorkommen, macht das Organ des Schotten eine gute Figur. Überhaupt ist das Zusammenspiel des Quintetts, das in jungen Jahren wie viele Kollegen mit großen Erwartungen auf die leeren Versprechungen irgendwelcher Geschäftsleute hereingefallen ist, top und der druckvolle Sound mitreißend, die Jungs verstehen ganz offensichtlich ihr Handwerk! Neben knackigen Rockern (vgl. Find My Way“) gibt es auch gefühlvolle Stadionhymnen wie „Who We Are“ und „Out of Reach“ oder auch die Gitarren-Ballade „Where I Belong“ auf die Ohren.

Es würde mich wundern, wenn die Herrschaften von MASON HILL in ihrem Plattenschrank nicht auch ein paar Scheiben von NICKELBACK, LIVE oder den FOO FIGHTERS stehen hätten. Zumindest erinnert der straighte Sound auf „Against The Wall“ bisweilen an die vorgenannten Combos, ohne sie jedoch zu kopieren. Stattdessen klingen die Fünf auf ihre Art angenehm temperamentvoll, extrem spielfreudig und definitiv eher amerikanisch als britisch, aber die Schotten sind ja eh ein ganz eigenes Völkchen.

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