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MASTERPLAN - Time To Be King

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Artist MASTERPLAN
Title Time To Be King
Homepage MASTERPLAN
Label AFM RECORDS
Leserbewertung
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Gleiches Label, gleiches Genre, aber welch unglaublicher Qualitätsunterschied zwischen MAGICA und den wieder mit Zauberstimme Jorn antretenden MASTERPLAN liegt, merkt man gleich beim ersten Knaller „Fiddle of Time“! Das ist wie Dorfklasse und Champions League!

Jorn Lande ist ja eh einer der begnadetsten Vokalakrobaten im Rock/ melodic Metal-Zirkus und über die Fähigkeiten eines Roland Grapow (ex-HELLOWEEN) muss man schon lange nicht mehr diskutieren. So fängt einen der Dampfhammer Opener umgehend mit irren Soli, fettem Beat und röhrendem Gesang. Nix gegen Mike DiMeo, der auf dem Vorgängerwerk „Mk.II“ auch exzellente Arbeit abgeliefert hat, aber Jorn ist einfach eine eigene Liga und passt zu MASTERPLAN wie Dickinson zu IRON MAIDEN! Das treibende und eingängige „Blow your Winds“ ist etwas gemächlicher, das hittige und HELLOWEENige „Far from the End of the World“ sollte bekannt sein, da ja vorab ausgekoppelt. Es folgt der bretthart riffende und im Chorus leicht an DIO erinnernde Titeltrack, in dem Jorn regelrecht aggressiv zu Werke geht, was dem eh schon dramatischen Track noch mehr selbige verleiht. Grandioses Solo erneut! Der halbballadeske Stampfer „Lonely Winds of War“ ist auch von der Single bekannt, geiler kann man das nicht singen – Gänsehaut inklusive! Somit hätten wir bis zur Hälfte des Albums ausnahmslos Volltreffer zu vermelden, die sogar gegen die Sternstunden der ersten beiden Alben anstinken können!

Das lange „The Dark Road“ lässt’s etwas entspannter angehen, entpuppt sich aber als hittiger Epic, der Jorns klarer Stimme genug Raum zum entfalten bietet. „The Sun is in your Hands“ zeigt wieder rauchende Grapow-Klampfen, fetten nach vorn gehenden, teils gar speedigen Groove und Jorn in Bestform, immer wieder Jorn. Kann man gar nicht oft genug erwähnen, ohne ihn wäre die Band einfach nur eine weitere Gute unter vielen – er macht einfach den Unterschied! Während das energische „The Black One“ in die gleiche Kerbe schlägt, ertönt „Blue Europa“ zunächst etwas ungewöhnlich, schlägt dann aber in einen treibenden Banger um, der an Jorns unzählige Nordland-Metal-Kollegen erinnert… selbige aber zum Großteil wegbläst. Mit dem sachte vor sich hinschippernden „Under the Moon“ beschließt man dieses Hammer-„Comeback“, welches zur Speerspitze im Genre zu zählen ist und Konsorten wie GAMMA RAY, PRIMAL FEAR, BRAINSTORM oder HELLOWEEN (um mal national zu bleiben) locker auf die Plätze verweist!

Pflichtkauf!

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