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MAY THE SILENCE FAIL - Of Hope And Aspiration

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Artist MAY THE SILENCE FAIL
Title Of Hope And Aspiration
Homepage MAY THE SILENCE FAIL
Label SUPREME CHAOS RECORDS
Leserbewertung
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5.0/10 (3 Bewertungen)

Nach ihrer EP „Beyond all Dispute“ aus dem Jahre 2009 erscheint 2014 nun endlich das offizielle Debütalbum von MAY THE SILENCE FAIL. Die aus dem Großraum Stuttgart stammende Band taufte ihr erstes Studio-Album „Of Hope and Aspiration“ und liefert einen Silberling mit 11 Songs ab. Musikalisch bewegt sich das Sextett im todesmetallischen Bereich, greift aber auch gerne mal auf Core-lastige Riffs zurück. Dass die Herrschaften bereits einiges erreicht haben, zeigt anhand der bisher absolvierten Shows und Live-Kollegen. Schon jetzt teilten sie die Bühnen mit Bands wie HEAVEN SHALL BURN, MERCENARY, WALLS OF JERICHO, END OF GREEN oder DEADLOCK. Im November 2008 konnten MAY THE SILENCE FAIL sogar dank eines Metal-Hammer-Votings die Unholy Alliance Tour mit MASTODON, AMON AMARTH, TRIVIUM und SLAYER supporten! Aber auch auf dem SUMMER BREEZE Festival überzeigten die Stuttgarter 2013 bereits. Wer einen Blick auf das Line-Up der Truppe wirft, dem fällt auf, dass die Mikros mit zwei Damen besetzt sind. Sarina Wijasuriya und Janina Kutschewski steuern clean-Gesang und intensive Growls bei, die MAY THE SILENCE FAIL definitiv aus der Masse herausheben.

Aber zurück zu „Of Hope and Aspiration“: Das Album startet mit „Gods Are Long Since Dead“, das sofort druckvoll loshämmert und intensives Drumming mit Breakdowns kombiniert. Nach einer guten Minute steigt Sarina in den Song mit ein und treibt mit ihrem klaren Gesang durch den Refrain. Selten war ich so erstaunt bei einem Opener. Die Kombination ist ausgewogen, der Song wirkt frisch und abwechslungsreich und bringt neben dem Tempowechsel auch noch ein schönes Solo mit. Das MTSF aber auch anders können, beweisen die folgenden Stücke. „Return to Mind“ startet mit einer schon fast an ein Solo erinnernde Melodielinie, die sofort ins Ohr geht und sich immer wieder im Song offenbart. Dazu der zunächst growlende Gesang von Janina, der sich dann wieder mit cleanen Passagen abwechselt und mischt. Ich finde es einfach unglaublich, was für eine Songvielfalt sich auf diesem Album tummelt. Jedem Song hört man die eindeutige MAY THE SILENCE FAIL-Handschrift an, die ihre ganz eigene Stilistik verfolgen. „Sleepless“ wird beispielweise von klaren Melodielinien getragen, die wiederum – von rhythmischen Parts unterbrochen – dem Song damit zu ganz eigener Stärke verhelfen. „Without Knowing“ fällt zu Beginn etwas aus dem Rahmen, da der Titel mit Akustikgitarren startet und als Midtempo-Song vielleicht (gefühlt) etwas langsamer um die Ecke kommt. Nichts desto trotz ist das Duett, das die Damen hier abliefern, einfach ganz große Klasse. Mein persönlicher Lieblingssong reiht sich direkt danach ein – „Evil’s Repression“ ist erneut eine druckvolle Komposition, die beide Stimmen perfekt in Szene setzt und mit toller Gitarrenarbeit glänzt.

Wer jetzt Lust auf diese Scheibe bekommen hat, sollte mal im Webshop des Labels vorbei surfen und sich dort einen der Silberlinge sichern und/ oder sich alternativ einen Gig der Combo anschauen. Denn die Live-Auftritte sind genauso intensiv wie die aktuelle Platte!

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