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MAYAN - Antagonise

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Artist MAYAN
Title Antagonise
Homepage MAYAN
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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MAYAN sind wohl doch etwas mehr, als nur die Nebenspielwiese von EPICA-Mann Mark Jansen. Vor gut 3 Jahren erschien das Debut „Quarterpast“, nun liegt also der über einstündige Nachfolger vor. Und auch der geizt nicht mit opulentem Sound und töftem Songwriting, wohl workaholic der Kerl, wo er doch bei EPICA auch das Meiste verzapft! Im Gegensatz zu EPICA wird hier aber derber auf die Kacke gehauen, seine Vocals sind eindeutig Death Metal und das Grundgerüst der Songs ist auch eher im Todesblei verwurzelt, wird aber mit reichlich Bombast angereichert. Das tönt mal ein wenig nach DIMMU BORGIR meets uralte FEAR FACTORY meets ähm… EPICA.

Denn mit Henning Basse und erneut Floor Jansen singen hier auch häufig melodisch ausgerichtete Akteure, die meist in den gebremsteren Passagen zu Wort kommen. Das hört sich jetzt krude an, verschmilzt aber zu einem homogenen und knackig zündenden Ganzen. Selbst Black Metal-Klampfen passen dazu, die derben Growls von Mark können was. Mit dem fett bratenden „Bloodline Forfeit“ legt man amtlich schnell und deathig los, baut aber immer wieder extrem melodische Parts mit Hennings Vocals ein. Geile Sache das! Bombastischer startet „Burn your Witches“, glänzt aber ebenfalls mit dem derbe/ klar-Wechselspiel. Zudem ist die Chose enorm wuchtig produziert und großartig gezockt, da gibt´s nix zu bekritteln. Ganz schwer an FEAR FACTORY erinnert fühle ich mich bei „Paladins of Deceit“, das Riffing ist schon sehr stark angelehnt… was dem Track aber nichts an Klasse nimmt. Einziger kleiner Kritikpunkt ist die leichte Überlänge der meisten Songs, die so um die 6 Minuten liegen, was einfach ein bisschen too much ist. Dass man DIMMU BORGIR wohl schon mal gehört hat, zeigt vor allem der Beginn von „Devil in Disguise“ auf, auch wenn der Track dann sehr viel melodischer weiterrollt. Sogar feinste Blastparts bindet man in „Human Sacrifice“ ein, einem sonst eher erneut FF-lastigen Track, der aber auch opereske Passagen mit Floor auffährt.

Aber der Spagat zwischen diesen Stilen gelingt vortrefflich und MAYAN haben auch den nötigen Druck und Biss, um „Antagonise“ unbedingt empfehlenswert zu machen! Zumal man auch im hinteren Teil null schwächelt und mit dem vielschichtigen „Faceless Spies“ noch einen 8-minütigen Hochkaräter parat hat. Wer sich mal (ungefähr) einen Mix aus obigen Bands geben möchte, der sollte sich MAYAN reinziehen! Geiles Teil!

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