Band Filter

MEAT LOAF - Hell In A Handbasket

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MEAT LOAF
Title Hell In A Handbasket
Homepage MEAT LOAF
Label SONY MUSIC
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Fans, die mit den glorreichen MEAT LOAF-Millionsellern der 70er/ 80er wie seinem Überwerk „Bat Out of Hell“ aufgewachsen sind (das immerhin als „longest charting record“ im Guinness-Buch steht und mit über 41 Millionen vertickter Einheiten auf Platz 7 der meistverkauften Alben, die Single stand in 28 Ländern auf 1!), werden mit den aktuelleren MEAT LOAF-Alben nichts mehr groß anfangen können.

Da bildet auch „Hell in a Handbasket“ keine positive Ausnahme und wenn man die latenten Rap(!)-Parts in Tracks wie „Mad Mad World/ The good God is a Woman and She don´t like ugly“ (mit Rapper CHUCK D) oder „Stand in the Storm“ erwähnt, werden die meisten Rock-und Altfans diese Scheibe nicht mal in die Hand nehmen. Von dem Steinman‘schen Bombast-Rock (der nach dem Zoff-Split in den 80ern 1993 mit dem zweiten Bat-Teil nochmal exorbitant zündete, wer kennt nicht „I´d do anything for Love“?) ist nix mehr über, vielmehr produziert MEAT LOAF heuer seicht rockenden Pop, der nur noch von seiner nach wie vor tollen Stimme lebt. Und das reicht einfach nicht. Da rettet auch eine Gastsingende PATTI SMITH nichts.

Bei 12 Tracks werden immerhin 9 Mitkomponisten einbezogen, was nicht nur eine leichte Orientierungslosigkeit im Sound nach sich zieht, sondern auch die Qualität nicht verbessert. Sicherlich sind Tracks wie „All of Me“, „Fall from Grace“ oder „Live or Die“ kein totaler Käse, aber mehr wie seichte Unterhaltung darf man nicht erwarten. Und das kannte man mal ganz anders von Herrn Aday…

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

MEAT LOAF - Weitere Rezensionen

Mehr zu MEAT LOAF